Sonntag, 3. Juli 2011

Judas Priest - Desert Plains (1982)

Die Musik dieses Sonntags und des Monats. Judas Priest veröffentlichten 1974 ihr ersten Studioalbum und waren die Mitbegründer bzw. Auslöser des New Wave of British Heavy Metal. Eine Musikbewegung die auch meinen Musikgeschmack wesentlich geprägt hat. Die Band habe ich leider nie live gesehen, eine der wenigen, bei denen ich das heute auch noch bedauere.
Hier eine Aufnahme von 12. Dezember 1982. Für mich ein absoluter Klassiker.

Samstag, 2. Juli 2011

Rindfleisch auf französische Art


Zutaten:
1kg Rindfleisch in 4 Würfel geschnitten
16 Scheiben Speck in Scheiben geschnitten
Ölivenöl
1 Zwiebel in Würfel
3 Zehen Knoblauch in dünne Scheiben
6 Tomaten achteln
200g Champignons, frische
4 Möhren in Stücke
1 TL Thymian
4 Lorbeerblätter
1/2 Liter Rotwein
1/2 Liter Rinderbrühe
Salz und Pfeffer
evtl. Speisstärke oder Mehl

Zubereitung:
Das Rindfleisch in einem Bräter im Öl (oder Butterschmalz) von allen Seiten anbraten und anschließend herausnehmen. Dann salzen und pfeffern, mit dem Speck umwickeln. Zwiebeln und Knoblauch in dem Öl und Bratensaft anbräunen. Die Pilze, Möhren, Thymian und Lorbeerblätter dazu geben und mit anrösten. Die Fleischstücke wieder zum Gemüse geben und mit Brühe und Wein aufgießen. Die Tomaten ebenfalls in den Bräter. Das Ganze dann bei 160 Grad 2,5 Stunden im Ofen schmoren lassen. Dazu schmeckt Reis, Bandnudeln oder Baquette mit einem frischen Salat.

Freitag, 1. Juli 2011

Spruch des Tages 1. Juli 2011

„Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.“

Aristoteles (* 384 v. Chr. in Stageira; † 322 v. Chr. in Chalkis)

Den Spruch habe ich heute im Blog ungedrucktes gefunden und fand diesen Spruch für den heutigen Tag und deren persönlichen Ereignissen sehr treffend.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Pseudotropheus demasoni

Pseudotropheus demasoni wird 6 bis 8 cm groß. Die Körperfärbung ist blau bzw. hellblau mit dunkelblauen bis schwarzen Querstreifen. Männchen und Weibchen sind identisch gefärbt und somit kaum voneinander zu unterscheiden. Es besteht also kein Geschlechtsdichromatismus.
Die Fische haben sich bei mir extrem aggressiv verhalten. In einem nicht zu knapp besetzten 3m Aquarium war es nicht möglich, daß sich mehr als ein Tier zeigte, verließ einer seine Deckung, so wurde er sofort vom Chef der Gruppe angegriffen und vehement durch das ganze Becken gejagt. Gegenüber wesentlich größeren Cichliden kann sich diese Art hervorragend durchsetzen, die kleine Buntbarsche beißen ihren Gegner einfach in den Bauch und schon hatte man gewonnen. So konnte ich beobachten, das ein 25cm langes D. strigatus Männchen quer durch Aquarium getrieben wurde.
Die Haltung dieser Tiere ist wahrscheinlich durch eine falsche Ernährung und einer zu kleinen Gruppenstärke bei mir missglückt. Es wird im allgemeinen empfohlen die Tiere ähnlich wie die Tropheus-Arten zu halten, also pfanzliches Futter und einer möglichst großen Anzahl an Tieren. Irgendwann werde ich es vielleicht nochmal probieren, denn es sind wirklich schöne Tiere.

Samstag, 25. Juni 2011

Lachsfilet mit Schafskäse

Einer meiner ersten Kocherfahrungen mit neuen Rezepten, die ich selbstständig zubereiten musste war Lachsfilet mit Schafskäse. Es kann beim erstenmal garnicht so schlecht gewesen sein, denn ich habe es auch schon wiederholt.


Zutaten:
150g Kirschtomaten
4 Lauchzwiebeln
4 Zehen Knoblauch
200g Schafskäse
4 Lachsfilet
Zitronensaft
Olivenöl
Thymian
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Tomaten vierteln, die Lauchzwiebel in Ringe schneiden, den Knoblauch grob hacken und alles mit dem zerbröseltem Schafskäse vermengen.
Die Fischfilets mit Zitrone, Salz und Pfeffer würzen. Alufolie mit Olivenöl beträufeln und die Filets einzeln auf ein Stück Alufolie legen. Die Käse-Gemüse-Masse darauf verteilen und jeweils einen Thymianzweig dazugeben oder mit getrocknetem Thymian würzen. Die Folie einschlagen und die Ränder gut verschließen, dann alles in einem vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad ca. 30 - 35 Minuten garen.


Freitag, 24. Juni 2011

Gelesen: Axel Böhner - Die Viktoriasee-Cichliden in Deutschland

Endlich ein deutschsprachiges Buch über die Cichliden des Viktoriasees war mein erster Gedanke. Es ist eigentlich nicht mein Interessengebiet, aber ich bin immer wieder faziniert von diesen Buntbarschen. Man kennt diese Tiere eigentlich nicht, da es meines Wisssen fast keine oder keine zusammenfassende Literatur über diese Tiere gibt. Alles was man erfährt sind einzelne Berichte in der allgemeinen aquaristischen Literatur. Also habe ich mich kurzer Hand entschlossen dieses Buch zu erwerben. Ziel war es auch mein Wissensstand zu erweitern, den Autor für diese sicherlich nicht finanziell lohnende Arbeit mit diesem Hobby zu unterstützen und schließlich meinen Tick über Fische genüge zutragen.
Das Buch ist sehr interessant, die einleitende Kapitel über die Verhältnisse am See und die Problematik sind sehr interessant und sollten meiner Meinung nach auch viel breiter gestreut werden. Die Beschreibung der Arten und die Abbildungen sind sehr gut und von entsprechend guter Qualität. Ich habe es nicht bereut mir dieses Buch zugelegt zu haben und kann es nur empfehlen.


Verlag: Books on Demand; Auflage: 1., Auflage (20. Juli 2010)
ISBN-10: 383913286X
ISBN-13: 978-3839132869

Mittwoch, 22. Juni 2011

Warum heißt die Bockwurst Bockwurst?

Die Theorie meiner Kinder ist, die daß die Bockwurst bockig ist. Nein denke ich, das kann es nicht sein. Aber wo kommt der Name her? Also schnell gegoogelt!
Die Bockwurst wurde 1889 von dem Berliner Gastwirt Robert Scholz kreiert und dann zu einem Bockbier serviert. Da man nicht sehr kreativ in der Namensgebung war, wurde die Wurst dann Bockwurst genannt. Das diese Wurstsorte in Berlin erfunden wurde, das hat mich dann schon gewundert, da hatte ich die Bayern klar auf der Liste vorne. Ok so kann man sich täuschen. Ich esse die Bockwurst am liebsten von unserem Schlachter aus'm Dorf.

Sonntag, 19. Juni 2011

Spaghetti mit Artischockenherzen und Oliven

Ein Rezept mit Nudeln und leckeren Zutaten aus der mediteranen Küche. Die Sauce ist recht schnell zubereitet und kann neben den kochenden Nudeln parallel zubereitet werden, so daß hier ein Gericht zubereitet wird was relativ wenig Aufwand benötigt.


Zutaten:
500g Spaghetti
400g Artischockenherzen
100g schwarze Oliven
3 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen
2 EL frische Schnittlauchröllchen
200g Frischkäse oder Ricottakäse

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den fein geschnittenen Knoblauch erhitzen. Dann die klein geschnittenen Artischockenherzen und die Oliven dazu geben und leicht anbräunen lassen. Die Schnittlauchröllchen und den Frischkäse unterrühren und warten bis der Frischkäse zerläuft. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Pasta vermengen.

Samstag, 18. Juni 2011

Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer aus frischen neuen Frühjahrskartoffeln sind ein kulinarischer Höhepunkt im Juni. Kartoffelpuffer heissen sie bei uns, in anderen Regionen werden sie auch als Erdäpfelpuffer, Reibekuchen, Reiberdatschi, Reibeplätzchen oder Kartoffelpfannkuchen bezeichnet. Wir essen Kartoffelpuffer mit Apfelmus, wenn man zu viele gebacken hat, werden sie abends auf Brot kalt mit Tomatenketchup gegessen. Die Beilagen zu Kartoffelpuffer sind auch einer regionalen Schwankung unterlegen, so werden sie auch mit Zucker, Rübenkraut oder Sauerkraut gegessen.
Zur Zubereitung: wir machen Kartoffelpuffer mit Zwiebeln, unter die Masse wird ein Ei und Paniermehl gerührt. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Die entstehende Flüssigkeit muss irgendwie abgegossen werden, das spritzt sonst in der Pfanne wie verrückt. Die Puffer werden dann in Sonnenblumenöl oder Rapsöl ausgebacken und landen dann von der Pfanne direkt auf den Teller.

Freitag, 17. Juni 2011

Das Feuer von James Krüss

Und wieder was aus dem Grundschulunterricht der 3.Klasse. Interessant ist, dass James Krüss der Autor von "Timm Thaler oder das verkaufte Lachen 1962" ist. Sicherlich nicht so bekannt..

Das Feuer

Hörst du, wie die Flammen flüstern,
Knicken, knacken, krachen, knistern,
Wie das Feuer rauscht und saust,
Brodelt, brutzelt, brennt und braust?
Siehst du, wie die Flammen lecken,
Züngeln und die Zunge blecken,
Wie das Feuer tanzt und zuckt,
Trockne Hölzer schlingt und schluckt?
Riechst du, wie die Flammen rauchen,
Brenzlig, brutzlig, brandig schmauchen,
Wie das Feuer, rot und schwarz,
Duftet, schmeckt nach Pech und Harz?
Fühlst du, wie die Flammen schwärmen,
Glut aushauchen, wohlig wärmen,
Wie das Feuer, flackrig-wild,
Dich in warme Wellen hüllt?
Hörst Du, wie es leiser knackt?
Siehst du, wie es matter flackt?
Riechst du, wie der Rauch verzieht?
Fühlst du, wie die Wärme flieht?
Kleiner wird der Feuerbraus:
Ein letztes Knistern,
Ein feines Flüstern,
Ein schwaches Züngeln,
Ein dünnes Ringeln –
Aus.


James Krüss (* 31. Mai 1926; † 2. August 1997)