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Mittwoch, 15. Mai 2013

Gedanken zum 15. Mai 2013

Ich bin etwas unschlüssig was ich hier so schreiben soll und womit ich denn nun anfange. Die Gedanken oder der Rückblick auf den letzten Monat sind vielfältig und verwirrend.
Vor einem Monat habe ich ich mich, bedingt durch meine OP, ein wenig aus dem Blogger-Dasein zurückgezogen. Das will ich in den nächsten Tagen wieder ändern, zu mindestens ist das mein Plan. Die OP habe ich wohl besser überstanden, als die Schwere des Eingriffs und deren Verlauf vermuten lassen. Nun ist aber der nächste Schritt notwendig. Der Entzug der Medikamente und das ist leider schwerer als ich mir vorstellen wollte. Der Entzug der  Steroide hat zur Folge, das mir alle Knochen, Muskeln und Gelenke schmerzen. Das nicht nur ein bisschen, sondern wirklich extrem. Ich kann an manchen Tagen kaum laufen. Aber gerade das will ich ja, mich bewegen und fit werden. Eine wirkliche S......-Situation.
Man muß den Schweinehund wirklich überwinden, so habe ich heute eine Runde durch die Siedlung geschafft. Ich muß sagen, da bin ich Stolz auf mich.
Eine sichtbare Auswirkung ist das Verschwinden des Cushing-Syndroms, will heißen die Wassereinlagerungen in den Füßen und im Gesicht sind verschwunden bzw. schon deutlich reduziert. Es muß ja auch positive Dinge passieren. Nächstes große Ziel ist mit meiner Frau einkaufen zu fahren, ich habe seit 10 Jahren vermieden ein Kaufhaus zu betreten und wenn nur kurz und mit dem Ende, das ich Panikattacken kaum vermeiden konnte.
I will fight!

Dienstag, 15. November 2011

Meine Meinung: Fracking - Hydraulic Fracturing

Was ist Fracking oder eigentlich Hydraulic Fracturing? Hier wird sehr einfach ausgedrückt eine Flüssigkeit in eine Gesteinsschicht eingepresst. Ziel dieser Technik ist es eine, durch eine Bohrung erreichte Gesteinsschicht, aufzubrechen und die Risse dann zu stabilisieren. Das dient dann dazu die Gas- und Flüssigkeitsdurchlässigkeit zu erhöhen.
Diese Methode war 2008 mehr als 50.000mal weltwiet im Einsatz. Die Entwicklung dieser Arbeitsweise geht auf der 1940er Jahre zurück. In den Vereinigten Staaten wird ein Einsatz des Frackings in 90% aller Gasförderungen angewendet.
Mit welchen Flüssigkeiten wird beim Fracking gearbeitet? Der überwiegende Bestandteil ist Wasser mit einer Beimischung von Sand. Erstmal hört sich dieses relativ harmlos an, doch werden weitere Additive beigemischt. Das wären ohne einzelne chemische Stoffe zu benennen: Gele, Schäume, Säuren, Schutzmittel, Biozide und Reibungsminderer. Hier beginnt jetzt die Problematik der Additive und deren Auswirkungen auf die Umwelt. Die prozentuale Menge der Additive ist sehr gering, die absolute Menge ist dann aber bei der Größenordnung durchaus sehr hoch und kann mehrere Tonnen betragen.

Die Förderbetriebe spielen selbstverständlich alle Risiken herunter. Keine Frage alles ist ungefährlich und wenn 30 bis 40 Kubikmeter Benzol benzolhältiges Lagerstättenwasser in das Erdreich durch einen Betriebsunfall gelangen besteht keine Gefahr für die Bevölkerung! Es ist sogar so ungefährlich, das auch die Bevölkerung und die amtlichen Stellen nicht informiert werden. Das ist eine Sauerei ohne gleichen! Weiterhin sind auch die aufgetretenen Erschütterungen und Erdbeben nicht auf eine Erdgasförderung zurückzuführen, so die Aussagen der Konzerne. Es ist aber bereits nachgewiesen, das hier ein Zusammenhang bestehen muss! Als geschädigter Hausbesitzer ist man allerdings in der Beweispflicht und das wird wohl bei jeden Einzelfall zu beweisen sein. Wie soll man gegen einen Profi im Leugnen und Abwiegeln diesen Beweis erbringen?
Ach ja in Frankreich ist Fracking verboten, dafür setzen die allerding auch auf Atomkraft.

Freitag, 11. November 2011

Meine Meinung; Freitag der 11.11.11, Bambi, Neuverschuldung

Ein Tag an dem viele Heiraten werden, warum auch nicht, so kann man sich wenigsten den Hochzeitstag merken. Kann ich auch an einem krummen Datum. Alles eine Frage der Konzentration.

Politiker der Regierung loben sich selbst, sollen Sie auch. Sonst würde ja das keiner tun. Warum auch, wenn man sich damit brüstet weniger Schulden zu machen als geplant, dann das ist nicht besonders schlau. Wenn ich meinem Schuldenberater sagen würde, dass ich Stolz auf mich bin, weil ich heute 1000€ weniger Schulden gemacht habe, da es die Schrankwand heute im Angebot für 11.000€ gab. Wird er nicht begeistert sein, da ich ja schon überschuldet bin.
Dann kann ich ja auch noch auf eine Mehreinnahme durch Steuersenkung hoffen, na toll 6€ im Monat! So viel knöpft mir die Bahn jedes Jahr mehr ab, damit ich zu spät am Bahnhof ankomme. Ach ja, ein Unternehmen, welches durch verlängerte Fahrzeiten, zum gleichen Preis eine Mehrleistung anbietet. Das hatten wir aber schon.
Eine Frage habe ich noch, wo kann ich Politiker wählen, die mich nicht verarschen und nicht wie die Lemminge der Führung folgen, weil sie sonst politisch sich in die Arbeitslosigkeit wählen? Bei Wahlen werden die anderen nicht gewählt, weil sie so gut sind. Die Machtbesitzer werden abgewählt!

Ach ja, und dann war da noch der Bushido und das kleine Reh Bambi. Ein harter Typ mit Sprüchen, die die Welt nicht braucht, überflüssig und dumm sind. Aber eines muss ich zu bedenken geben, wenn man Menschen nicht die Möglichkeit gibt sich zuändern und vergangenes zu bedauern, dann finde ich das auch nicht gut. Ich möchte auch nicht mit den Sprüchen von vor 10 Jahren immer wieder in Konflikt gebracht werden. Meinungen und Zeiten ändern sich und was mit 23 jungen Jahren von sich gibt, ist in der Regel nicht die Meinung die man mit 33 hat und weitere 10 Jahre später ändert sich das noch mal. Wie weit man in diesem Fall Toleranz und Nachsicht zeigen sollte, das ist jedem selber überlassen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Meine Meinung: 150 Jahre Telefon

150 Jahre Telefon, ja so alt ist es schon. Die Entwicklung ist langsam aber stetig vorrangetrieben worden und vollzieht sich zurzeit mit einer überlichtschnellen Geschwindigkeit. Das Telefon beeinflußt in den letzten Jahren mehr und mehr unser tägliches Leben. Es ist mittlerweile für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit den gewünschten Gesprächspartner zu erreichen und das zu jeder Tageszeit und in jeder Situation. Was ist heute ein Telefon? Im Festnetzbereich ist es zum Glück immer noch ein Telefon. Mit meinem Festnetztelefon, welches auch schon mobil ist, kann ich nicht ins Internet oder Bilder machen oder Musik abspielen. Im Mobil-Bereich ist die Entwicklung multimedial, das man sich oft fragt, ob man damit auch telefonieren kann?

Um auf den Aspekt der Erreichbarkeit und Selbstverständlichkeiten zurückzukommen. Warum muss ich jedes Gespräch annehmen. Meine Meinung ist, das diese Technik mir eine Kommunikationsmöglichkeit liefert und keine Kommunikationspflicht! Wenn mich einer anruft, kann er zu jeder Tageszeit eine gesprochene Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Ich rufe dann auch schon zurück. Vielen Anrufer ist der Anruf dann schon so unwichtig, dass ihnen keine Wortmeldung mehr einfällt. Was wollte man mir denn dann persönlich mitteilen?
Interessant finde ich auch die Frage des Anrufers: "Wo bist du gerade?". Das hätte es vor 25 Jahren nicht gegeben, die Frage wäre schlicht unsinnig gewesen!
Viele können auch nicht mehr ohne das Handy das Haus verlassen, man fühlt sich nackt, so geht mir das immer noch mit Papiertaschentücher (Ich bin wohl rückständig)  Ständig wird gesimst (Schreib man da so?), im Internet gesurft, Musik gehört und ganz selten auch mal telefoniert. Das sind dann die Momente, wo Menschen durch ihre Umwelt geistesabwesend wandern und scheinbar Selbstgespräche führen. Immer wieder interessant zu beobachten. Telefonieren und Autofahren will ich garnicht ansprechen. Ebenso will ich mich nicht über Telefone auslassen, die in der Toilettenanlage verschwinden. Ebenso über den schlechten Empfang in Zügen und die wiederholten Anrufe, bei denen erst geklärt werden muss an welcher Stelle das Gespräch unterbrochen wurde um dann wieder unterbrochen zu werden. Das kann zu einer berühmten Geschichte von Michael Ende werden, nämlich der unendlichen.
Was soll's, 150 Jahre Telefon, es hat auch was Gutes. Also in dem Sinne:: Das Pferd frißt keinen Gurkensalat.

Montag, 3. Oktober 2011

Meine Meinung: Wilder Westen - ohne Klopapier, geht nicht

Hat sich einer mal Gedanken gemacht, was unsere Fernsehhelden des Wilden Westen's gemacht haben, wenn sie ein Geschäft verrichten mussten? Nein sicherlich nicht. Aber überlegt mal! Wenn das Pferd gesattelt wird, werden die Decke, das Gewehr, Kaffee, Speck und Bohnen verschnürt und dann noch die Tasche mit Gold. Aber niemand hat jemals einen Cowboy Klopapier einpacken sehen. In keinem Film, oder habe ich da was übersehen. Wie soll das jemals funktioniert haben?
Bereitet euch mal abends Speck mit Bohnen zu und am nächsten morgen einen Becher Kaffee, da weiss ich aber was passiert, das ganze durch das Schaukeln das Pferdes noch ordentlich in Wallung gebracht, dann weiss man warum die wild galoppierend durch die Prärie geritten sind. Das Pferd hat den Gestank nicht ausgehalten und ist durchgegangen. Aber ohne Klopapier und netter Toilette durch die Kakteenwüste, na dann mal viel Spass. Ich glaube da werden wir richtig verarscht, sprichwörtlich.

Mittwoch, 28. September 2011

Klassenregeln

In unserer Grundschule muss es wohl nötig sein, den Schülern das allgemeine Miteinander und die Regeln eines geregelten Unterrichts beizubringen. Vieles ist sicherlich auch ein Grundsatz des sozialen Miteinander und sollte ein auch ein späteres zwischenmenschliches Verhalten im Berufsleben und in dem gesellschaftlichen Umgang darstellen. Ich bin der Meinung, hier ist nicht nur die Schule gefordert, sondern im ganz starken Maße auch das Elternhaus.

Klassenregeln

Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
Jede Lehrerin hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
  1. Ich gehe leise durch die Schule
  2. Ich sitze auf meinem Platz, wenn die Stunde beginnt.
  3. Ich bin gut organisiert für die nächste Stunde.
  4. Ich melde mich, wenn ich etwas sagen oder fragen möchte.
  5. Ich höre zu, wenn andere sprechen.
  6. Ich verhalte mich rücksichtsvoll und höflich.
  7. Ich arbeite konzentriert und leise.
  8. Ich räume nach getaner Arbeit alles an seinen Platz zurück.
  9. Ich notiere meine Hausaufgaben ins Hausaufgabenheft.
  10. Ich erledige gewissenhaft meine Hausaufgaben.
  11. Ich schiebe meinen Stuhl an den Tisch, wenn ich meinen Platz verlasse.

Samstag, 10. September 2011

Wo war ich am 11. September 2001

Ich errinnere mich noch sehr genau. Ich war auf der Arbeit, mein Kollege hat einen Anruf von seiner Frau bekommen und sagte dann zu mir, daß ein Flugzeug ins World Trade Center gestürzt sei. Da ich gerade auf dem Weg zu einer Besprechung war, tat ich das erstmal mit einem "Ja nee is klar"-Spruch ab und verlies den Raum. Ein paar Stunden später im Auto musste ich dem ganzen dann Glauben schenken, zuhause angekommen habe ich sofort den Fernseher eingeschaltet und war dann Zeuge der schrecklichen Bilder.
Die Bilder kann ich nicht mehr vergessen und ich denke dieses Ereignis hat die Welt nachhaltig verändert. In vielen Entscheidungen ist dieses Ereignis auch ein willkommender Anlaß gewesen. Ein Sache mache ich noch heute nicht: Berichterstattungen, Verschwörungstheorien und Spielfilme über dieses Thema im Fernsehen anzugucken. Ich kann drauf verzichten.

Samstag, 20. August 2011

Meine Meinung: Der Sommer 2011

Was hat uns der Sommer 2011 bisher gebracht? In erster Linie hatten alle was zu meckern, das ist erstmal toll, so gibt es kein anderes Opferthema. Ich fand den Sommer klasse, es wurden uns diverse Erleichterungen und Annehmlichkeiten geboten, denn sonst hätten wir wieder gemeckert über die Trockenheit und die Hitze. Also was habe ich nun von diesem Sommer 2011:

Ich brauchte nicht permanent zu schwitzen. Ich konnte nachts normal schlafen. Ich brauchte nicht jeden abend mit dem Gartenschlauch durch den Garten zu rennen. Der Rasen ist immer noch grün. Der Pool wurde nicht genutzt und ich brauchte kein Wasser nachfüllen, dafür ablassen! Meine Duftkerzen halten länger, weil nicht einmal draußen sitzen konnte. Ich musste abend nicht nochmal duschen, spart Wasser und Gas. Ich konnte nicht so oft grillen, lebe also gesünder. Auch toll. Meine kurzen Hosen wurden geschont. Ich habe keinen Sonnenbrand bekommen. Im Büro ist es nicht so warm. Der Speiseeisverbrauch ist nicht so hoch. Im Eiscafe war es nicht voll. Die Klimaanlage im Auto ist nicht so oft an. Gewitter gab es wenig.

Also mehr fällt mir nicht ein, aber es sind doch schon viele Dinge, die diesen Sommer 2011 als genial und wundervoll darstellen lassen. Wir sollten uns freuen und das meckern lassen. Das Wetter kann man zum Glück nicht beeinflussen, zumindestens nicht kurzfristig. Langfristig kriegen wir das hin, kaputt machen ist leicht.

Sonntag, 27. März 2011

Wie geht das, die Hoffnung nicht aufgeben?

Man sagt es schnell, "man soll die Hoffnung nicht aufgeben, das wird schon wieder." Doch gibt es jemand der einem erklären kann, wie man das macht. Wie man das jemandem erklärt, wie er das zu machen hat. Wie ist das Rezept und wie muß das Verhalten sein, damit einem das gelingt. Etwas was, meiner Meinung nach nicht sehr leicht zu erklären ist. Menschen verlieren die Hoffnung und diese zurück zugewinnen ist nicht leicht. Ich glaube es ist ganz wichtig eine Perspektive zu haben, etwas worauf man hin arbeiten kann. Man muss ganz einfach ein Ziel haben bzw. ein Ziel vorgeben. Selbst das kann sehr schwer sein, sich ein entsprechendes Ziel oder Aufgabe zu setzen, denn dieses Ziel sollte auch erreichbar sein. Wird ein Ziel erreicht, kann ich mir vorstellen, wird auch schnell ein neues weiteres und interessantes Ziel am Horizont auftauchen. Vielleicht verliert man dann nicht die Hoffnung, wer weiß?

Mittwoch, 16. März 2011

Der vorläufige Ausstieg aus der Laufzeitverlängerung - Deutsche Atomkraftwerke

Meine Meinungen zu diesem Thema sind folgende:

  1. Wie kann man vorläufig aus einer Laufzeitverlängerung aussteigen, wie geht das? Was bedeutet das? Vielleicht, das in drei Monaten (nach den Langtagswahlen) alles wieder eingeschaltet, rückgängig und sowieso alternativlos ist? 
  2. Wie kann in dieser Demokratie ein Bundestagsbeschluß vom 28. Oktober 2010 einfach zurückgenommen werden? Geht das so, mal auf''m Montag entscheiden, nee das Gesetz gefällt mir nicht mehr, setzen wir aus! Ist zwar in diesem Fall im Grundsatz gut, aber sehr fragwürdig.
  3. Wieso sind die alten Kernkraftwerke sicher und die Sicherheit muss nochmal überprüft werden? Sind sie es vielleicht doch nicht? Wer prüft die Sicherheit, wer bekommt hier von wem Geld für diese Überprüfung!
  4. Und mal Grundsätzlich, hätte ich ein Unternehmen, das ein Produkt produziert. Die Produktion erzeugt Sondermüll, dann ist das meine Aufgabe als Firma für diese Entsorgung und ggf. Lagerung zu bezahlen. Was machen Stromerzeuger, sie lassen den Steuerzahler auch noch die Entsorgung ihres Sondermülls bezahlen, nicht nur das wir deren Strom überteuert kaufen müssen. Nein das auch noch, denn sonst würden die aus Kostengründen keine Atomkraft mehr betreiben wollen. Ist eben nicht Alternativlos.
  5. Und wenn mir einer mit dem einfachen platten Argument kommen will, der Server mit dem diese Seite betrieben wird, läuft mit Atomstrom und könnte bei der Abschaltung aller Atomkraftwerke nicht mehr funktionieren. Dann sage ich: Ist sehr gut,wenn die Welt dann ein bisschen sicherer ist, dann gibt es diesen Blog nicht mehr und das ist auch völlig unwichtig.
Hier noch mal ein Link zu Google-Maps, auf der die Atomkraftwerke Europas abgebildet sind :

Samstag, 12. März 2011

Tschernobyl - Fukushima

Am 26. April 1986 ereignete sich der SUPER GAU in der Ukraine nahe der Grenze zu Weißrussland. Damals für mich noch nicht so unvorstellbar dramatisch wie die heutigen Ereignisse in Japan. Es hat keine 25 Jahre gedauert um eine solche Katastrophe ein zweitesmal zu erleben. Auch wenn der Grund für diese Katastrophe eine grundsätzlich andere ist als vor 25 Jahren, sollte auch in diesem Land keiner Glauben, das diese Technologie sicher ist. Es wird in den nächsten Tagen eine Welle der Sicherheitsexperten für Atomtechnik in diesem Land über uns hereinbrechen, die alle behaupten, das kann bei uns nicht passieren. Wenn so einer vor meiner Tür steht, ich jage ihn vom Hof! Die Japaner haben das auch geglaubt. Ich beziehe Ökoström, glaube auch nicht daran, dass das nur Öko ist. Ich glaube nichts mehr! Ich werde mir nun auch den Namen Fukushima merken müssen und hoffe es kommen keine weiteren hinzu.

Sonntag, 6. März 2011

Die Schlehe (Prunus spinosa) ist fast weg.

Wir hatten auf der anderen Straßenseite auf dem Grünstreifen der Gemeinde neben den Eichen auch eine bereits beachtliche Schlehenhecke oder vielleicht auch nur eine Buschansammlung, die in den letzten 10 Jahren wesentlich zusammgewuchert ist. Man konnte in den letzten Jahren sehr schön beobachten, wie diese Hecke immer mehr Rückzugsgebiet von Vögeln und vielleicht auch Igel geworden ist. Ich habe hier noch ein paar Bilder vom Zustand im Dezember und November 2010. Die grüne Wand im Sommer läßt sich kaum erahnen, war aber sehr schön.
Gestern wurde dann die Abholzung vorgenommen. "Was soll das?" fragte schon Grönemeyer. Ich frage mich,. ob das für die Zufahrt zu einem Grundstück wirklich not tut? Ich weiß nicht. Ich rege mich darüber auch nicht auch, sondern wundere mich nur und schaue in die Zukunft und sehe neue Büsche in einen gärtnerisch schon angelegten Grundstück, um das verlorene wieder zu ersetzen. Der jetzige Zustand sieht nun so aus, also freie Sicht, das ist doch auch was.





Hier noch ein Fundstück aus einen Nachbarblog :

Der Landschafts- und Naturschutz ist in Deutschland auf Landesebene geregelt. Es führt hier etwas weit die unterschiedlichen Gesetze zu zitieren, aber im Prinzip dürfen in der Zeit zwischen dem 1. März und dem 30. September keine Hecken und Büsche geschnitten oder gerodet werden. Das Niedersächsische Naturschutzgesetz (NNatG) sagt dazu zum Beispiel in § 37 (Allgemeiner Biotopschutz)

(3) In der Zeit vom 1. März bis 30. September dürfen in der freien Natur und Landschaft Hecken und Gebüsche heimischer Arten und außerhalb des Waldes stehende Bäume nicht zurückgeschnitten, gerodet oder erheblich beschädigt oder zerstört werden.

Quelle: http://www.hobby-garten-blog.de/ziergarten/8819-hainbuchenhecke-radikal-schneiden.php

Mittwoch, 12. Januar 2011

Meine Meinung zu: Lebensmittelskandale

Das Gier, Neid und Hass das Leben und die Welt regieren, davon bin ich schon lange überzeugt. Es lassen sich auch immer wieder super gute Beispiele der Praxis für den Beweis dieser Theorie finden.
Der aktuelle und auch alle zurückliegende Lebensmittelskandale lassen sich in die Rubrik "Gier" fassen. Dabei muss man aber ganz kritisch zwei Seiten betrachten. Die erste Seite ist der Erzeuger und meistens auch der primäre Verursacher des Skandals, hier wird mit allen Mitteln versucht den Profit zu maximieren und das ohne Schamgefühl auf Kosten der nachfolgenden Verbraucherkette. Der Landwirt, dessen Betrieb nun geschlossen wird hat auch nur seinen Profit maximiert (ist auch Gier). Die Lebensmittelkette will ihre Produkte auch nur mit maximalem Profit verkaufen und dann kommt schon die andere Seite oder das Ende der Kette. Wir die  Verbraucher, die sekundären Verursacher aller Skandale. Hier ist auch die Gier vorhanden, das günstigste Angebot zu erwerben. Das Ei, das Fleisch, alles muss billig günstig sein. Seien es heute das verseuchte Tierfutter, in der Vergangenheit BSE-Fleisch aus England, Frostschutz im Wein, Hormone im Fleisch, Umetikettierung von Tiefkühlwaren usw., es wird immer wieder solche Skandale geben, mit welchen Auswirkungen auch immer.  Wenn wir nicht auch gleichzeitig unser Kaufverhalten ändern, werden wir immer wieder dieser Profitgier neue Nahrung liefern und die Verbrecher ermutigen uns zu vergiften. Ich bin überzeugt, das der Mensch es wirklich mit großem Einfallsreichtum schaffen wird, sich selbst auszurotten. Das kriegen wir hin!

Freitag, 31. Dezember 2010

20 Tage Frost - Es ist Winter! - Frohes neues Jahr 2011

Ja, eine Erkenntnis ist im Dezember, das der Winter als Jahreszeit im Kalender steht. Nein, das ist keine neue Erkenntnis und sollte allen Menschen bekannt sein. Eines der absonderlichsten Phänomene des Winters ist der Niederschlag, der geht in Form von Schnee nieder geht und der bleibt dann auch noch liegen. Anders als Regen, der ist zumindestens meistens schnell wieder weg. Laut Wikipedia ist die Definition für ein Phänomen
Das Phänomen(oder selten das Phänomenon, Plural Phänomene / Phänomena, die Erscheinung) ist ein mit den Sinnen wahrnehmbares einzelnes Ereignis, im weiteren Sinne die sinnliche Wahrnehmung eines Ereignisses.
passt also zu Schnee.
"Weiße Weihnachten", das wollen alle sehen, haben und erleben, aber die unangenehmen Seiten des Winters will man am eigenen Leibe nicht spüren. Wir und unsere Gesellschaft erwarten, das alles so funktioniert als würde die Sonne scheinen und frühlingshafte Temperaturen herrschen. Woher kommt das? Sind wir den Winter nicht gewohnt, wollen wir uns den Unannehmlichkeiten der Witterung nicht mehr stellen? Man erwartet einfach, das die Strassen geräumt werden, egal welchen Einsatz das bedeutet. Man will ja keine Einschränkungen erfahren, 200 PS wollen immerhin durch die Stadt bewegt werden und 200 km/h sollte die Autobahn schon ergeben. Was ist mit der Bahn und den Flughäfen, die sollten sich doch gefälligst besser vorbereiten! Wir wollen schließlich zu Weihnachten in den Urlaub (genialer Weise in den Ski-Urlaub nach Österreich, weil es da "Schneesicher" ist und die keine Probleme mit dem Schneeräumen haben). Warum haben wir jedes Jahr die Probleme, haben wir überhaupt ein Problem? Vielleicht reden wir uns die Probleme auch nur ein, einen Brennpunkt zum Winter und Schnee finde ich übertrieben.
Warum reisen alle zu Weihnachten hin und her? Gab es das vor 30 Jahren auch schon? Oder waren früher die Familien nicht über die ganze Republik verteilt und die Reisewelle ging nur in die nächste Stadt oder Dorf? Ich weiss nicht woran das liegt! Ich glaube aber das die Menschen bequem geworden sind und einfach erwarten das alles funktionieren muss. Es gibt dann auch immer jemanden den man verantwortlich machen kann, wichtig ist nur das es die anderen sind. Lebensgrundsatz Nummer 1.
In dem Sinne einen guten und glücklichen Jahresbeginn 2011.