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Dienstag, 31. März 2015

Das Asienbecken hat sich aufgelöst

Nach dem ich schon meine liebe Not mit dem Becken hatte, ist nun die Aquarianer-Katastrophe eingetreten. Längere Zeit roch es morgens in dem Zimmer etwas muffig, ich habe das auf den Hamburger Mattenfilter mit den Lufthebern als Grund gerne akzeptiert. Tagsüber hat sich das auch immer reguliert. In der letzten Woche hat das Müffeln sich in einen leichtes Stinken umgewandelt. Die Ursache habe ich aber nicht im Aquarium gesehen und habe nach anderen Ursachen gesucht - Selbstverständlich erfolglos.


So stand also das biologisch aus dem Ruder gelaufende Becken (siehe hier) weiterhin unauffällig im Arbeitszimmer. Als vor einer Woche morgens die Verwunderung über 1 bis 2 cm weniger Wasser ganz langsam im Kopf reifte und bei näher Betrachtung die Socken feucht wurden, war mir klar was los ist. "Die Katastrophe ist eingetreten!"
Die Tagesplanung musste umgestellt werden. Die Trockenlegung und Leerung des Beckens konnte keine weitere Sekunde warten.


Viele Handtücher und Lüften und Fönen und Wäschetrockner waren die Maßnahmen und Hilfsmittel. Das Becken wurde leergeräumt. Dabei bin ich immer wieder verwundert, wieviel in ein solches Becken passt. Auf der Terasse ausgebreitet sieht das nach Unmengen aus. Die Fische konnten sofort eine Etage tiefer ziehen. Dabei konnte ich dann auch meine Dornaugen zählen. Dem Fischsterben konnten die Dornaugen wiederstehen, ich konnte von ursprünglich 10 Tieren 8 Stück umsetzen. Da ich nie mehr als vier gesehen hatte, war ich sehr positiv überrascht. Die Tiere waren sehr groß geworden und die Fische sind schnell und nicht leicht zu fangen.
Doch zurück zum Becken, ich habe die Vermutung, das der Boden in der Silkonnaht nicht mehr dicht war und schon längere Zeit tropfenweise Wasser gelassen hat (Daher der Geruch). Das Becken ist ohne Querstreben und Mittelsteg, daher auch ein größere Druck auf die langen Schreiben und dabei hat die Silikonnaht irgendwann aufgegeben.
Nach 35 Jahren ist das der erste Schaden, es ist auch leider mein neustes Becken. Ein Becken ohne Mittelsteg werde ich mir nicht mehr kaufen, da sind ein paar mehr Euro's besser investiert und macht die Geschichte sicherer.


Jetzt ist es unten etwas voller und Asien und Südamerika haben eine neue Interessengemeinschaft gegründet. Achja der Geruch ist jetzt nach einer Woche komplett wech! Zu meinem Bedauern sind jetzt nur noch 2 Becken im Betrieb.

Sonntag, 15. März 2015

Asienbecken im Notstand

Mein 160er Becken ist mit vielen Wurzeln dekoriert und schwach beleuchtet. Gefiltert wird mit einem Mattenfilter und luftbetriebenen Wasserheber. Ich habe im letzten Jahr alle Pflanzen entfernt, die nicht mit der Beleuchtung harmonierten. Dann wurde einiges an Javafarn zwischen die Wurzeln und mit Hilfe von Schieferplatten verankert. Diese Pflanzenart kommt gut mit dem Licht zurecht und wächst ordentlich.


Ich hatte in dem Becken schon immer ein Blaualgenproblem und in den letzten 6 Monaten hat sich das auch leider etwas verschärft.
Im September 2014 habe ich mir 5 Betta picta zugelegt. Ich war "Stolz wie Oskar". Leider sind 2 Tiere in den nächsten Wochen verstorben. Eine von den beiden war auch ein "Bodenrutscher". Schade.


Der übrige Besatz bestehend aus Dornaugen, Zwergschmerlen, Keilfleckbarben und Fünfgürtelbarben rundeten das Gesamtbild des Asienbecken ab. So alles Gut aus und ich war zufrieden.


Nach ca. 1 Monat, ab dem Erwerb der Kampffische, begann ein Tier nach dem anderen plötzlich ohne äußeres Anzeichen zu verenden. Die Wasserwechselintervalle und sonstige Maßnahmen am Becken wurden von mir nicht geändert.
Übrig sind nur ein Zwergschmerle und eine Fünfgürtelbarbe geblieben. Die Dornaugen leben so versteckt, daß ich nicht sagen kann wie viele noch am leben sind. Es sind aber auch weniger geworden. Nur meine drei Betta's freuen sich normaler Gesundheit.


Ein Neubesatz vor 2 Wochen mit jeweils zehn Bitterlingsbarben und Keilfleckbarben sollte einen Neuanfang darstellen. Leider ist das Komplett gescheitert. Die Keilfleckbarben sind auf zwei Tiere verstorben und bei den Bitterlingsbarben fehlen auch zwei Tiere, die letzte Zwergschmerle und zwei weitere Dornaugen sind in den Fischhimmel eingezogen.
Woran es liegt kann man schwer sagen, die Blaualgen? Eine Krankheit durch die Betta's eingeschleppt? Wasserwechsel wird großzügig alle 2 Wochen durchgeführt. Ich weiß keinen Rat!
Wenn die Entwicklung weiter in diese Richtung geht, habe ich am Ende drei Betta's die sich kaum bewegen und für den Betrachter nahezu unsichtbar sind. Dann werde ich wohl das Becken irgendwie auflösen und die Einrichtungsgegenstände entsorgen und ein Becken weniger im Betrieb haben. Schade!

19.03. Update: Die letzte Zwergschmerle und der komplette  Keilfleckbarbenbestand sind verschwunden.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Betta picta im Asienbecken

Die fünf neuen Betta's sind natürlich ins Asienbecken eingezogen. Sie leben dort mit Dornaugen, Fünfgürtelbarben, Keilfleckbarben und Zwergschmerlen. Nach anfänglicher Scheu und Nahrungsverweigerung haben sich die Tiere eingelebt. Es wird nun Granulat und Flockenfutter gefressen. Leider hat ein Tier Probleme mit Schwimmblase und rutscht nur durch das Becken - Schade. Die anderen Tiere sind vom Verhalten eher scheu und sehr ruhig. Sie sind quasi im Energiesparmodus. Bei der Begegnung zwei Tiere werden kurz die Flossen aufgerichtet und vielleicht noch ein bisschen schneller geschwommen, aber das war es auch.

 

Samstag, 13. September 2014

Neue Bewohner: Betta picta

Auf der Bremer Zierfischbörse in Mahndorf habe ich heute 5 Exemplare der Art Betta picta erworben. Endlich für mein Asien-Becken eine maulbrütende Kampffischart. Die Tiere sind mit ca. 5-6cm auch schon ausgewachsen und passen daher super in das 1m Becken. Ich bin gespannt wie sich die Tiere entwickeln.
Auf dem Bild ist nicht so viel zu sehen, Bilder aus dem Becken gibt es in den nächsten Wochen hoffentlich auch noch.


Sonntag, 16. Februar 2014

Yasuhikotakia wurde zu Ambastaia

Da soll doch noch einer mitkommen, beim Studium der Fachliteratur wird man ja schnell fündig, das aus Botia der unaussprechliche Gattungsname Yasuhikotakia wurde. Da hatte sich ein Japaner bei der Überarbeitung der Schmerlengattungen eine neue Ordnung erarbeitet und sich gleich verwirklicht. Wie aber so oft bei der Festlegung der Art und Gattungsnamen gibt es wieder eine neue Arbeit und Untersuchung und schwups: wieder ein neuer Name, diesmal Ambastaia. In diesem Bereich gibt es oft Streit und Neid und Doppelarbeiten, die natürlich auch immer zu unteschiedlichen Ergebnissen führen. Oft ein heilloses Durcheinander.
Hier noch der Steckbrief bei Fishbase.org zu Ambastaia sidthimunki.


Donnerstag, 13. Februar 2014

Yasuhikotakia sidthimunki - Bestandserweiterung

Nach dem Anfang November 2 Schachbrett- oder Zwergschmerlen in mein Asienbecken eingezogen sind, habe ich nun den Bestand um weitere 5 Tiere erweitert. Die Art ist eigentlich ein Schwarmfisch, aber auf einen wirklichen Scharm von 15 bis 20 Tieren konnte ich mich noch nicht durchringen. Der Preis der Tiere ist leider so hoch, das meine Geldbörse nicht das nötige Geld ausspucken konnte. Es ist aber nicht aller Tage Abend.


Mittwoch, 12. Februar 2014

Pangio kuhlii - Schnapschüsse

Die Dornaugen sind wirklich scheue Gesellen, daher weiß ich auch nicht wieviele Tiere sich noch im Becken tummeln. Es sind sicherlich nicht mehr 10 Tiere, da der Geselle ohne Bänderungnach über einem Jahr nicht sichtbar auch wieder aufgetaucht ist. Eine Zählung ist aber auch nicht möglich, manchmal sieht man sie in den Höhlen, aber man kann nicht sagen, ob Kopf und Schwankflosse zu einem oder zweien gehört. Einfach trollige Gesellschaft.


Dienstag, 11. Februar 2014

Schläfergrundel - Tateurndina ocillicauda

Im Oktober 2012 habe ich mir 10 Tiere angeschaft, aber leider haben bis heute nur vier Stück dieses Jahr erlebt. Die Tiere sind kaum gewachsen und sind meiner Größenerwartung deutlich zurück geblieben. Die Männchen habe vielleicht mit Wohlwollen fünf Zentimeter. Die Tiere bekommen schon einen krummen Rücken und verenden dann irgendwann. Für mich ein Zeichen von Altersschwäche. Das habe ich aber nach 1 1/4 Jahren nicht erwartet. Meine Enttäuschung ist groß, denn durch die Winzigkeit, ist die wahre Schönheit der Tiere nur mit einem Vergrößerungsglas sichtbar. Hier ein Männchen hinter einer nicht ganz sauberen Scheibe, ist halt ein Schnapschuss.


Montag, 3. Februar 2014

Neocaridina heteropoda var. red - Kleine Monster

Trotz Barben und Grundeln gibt es noch eine Garnele, vielleicht die Letzte. Der Nachwuchs dürfte bei der Konkurenz keine Sonne sehen.


Mittwoch, 6. November 2013

Neue Bewohner: Yasuhikotakia sidthimunki

Bei meiner Einkaufstour sind mir auch Schachbrettschmerlen oder Zwergschmerlen (Yasuhikotakia sidthimunki) begegnet. Ich konnte nicht wiederstehen und mußte mir die zwei Exemplare eintüten lassen. Leider sind es nur zwei Tiere, denn man sollte diese Tiere immer in einem kleinen Trupp halten, also werde ich noch weiter suchen müssen, damit ich irgendwann vielleicht 10 bis 20 Tiere habe. Was seltsam ist, ist der Umstand, das diese Art auf der roten Liste steht und es nur Zufallszuchten gibt. Im Umkehrschluß bedeutet dies, daß man Wildfänge erwerben kann trotz der Eintragung auf der Liste.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Schläfergrundel - Tateurndina ocillicauda

Auch einer meiner letzten Neuzugänge, die auf der Mahndorfer Zierfischbörse erstanden habe. Ich muß zugegeben eine spontaner Einkauf. Normalerweise mache ich das nicht so, da ich in der Regel nicht alle Haltungsbedingungen und Besonderheiten der Arten im Kopf habe. In diesem Fall konnte ich nicht wiederstehen.

Die Art stammt aus Papua Neu-Guinea und wurde meines Wissens 1982 von Heiko Bleher nach Deutschland eingeführt. Die Tiere betreiben Brutpflege, wie Cichliden und sind relativ friedlich. Die Größenangaben für die Männchen schwanken zwischen 5 und 8cm. Bei mir verhalten sich die Tiere relativ friedlich, außer einem gelegentlichen Drohen ist nicht weiter zu beobachten. Es sind aber auch noch relativ kleine Exemplare zur Zeit liegt die Größe bei 3 bis 4cm. Ich muß auch leider berichten, daß die 10 köpfige Gruppe bereits auf 6 Tiere geschrumpft ist. Leider! Ich beobachte weiter und wenn es noch spannende Dinge zu berichten gibt, so werde ich das Netz damit natürlich belasten.

Freitag, 12. Oktober 2012

Kupfersalmler - Hasemania nana

Meine neuen Fische im Südamerika / Afrika - Becken sind die Kupfersalmler Hasemania nana. 20 Stück habe ich in das Becken gesetzt. Die Tiere haben sich schnell eingelebt und nehmen auch das angebotene Futter an. Die Männchen kämpfen immer wieder mal um kleinere Reviere, beachten aber die Killifische und die Panzerwelse nicht weiter. Ein Laichen findet sicherlich statt, ich konnte es aber noch nicht gezielt beobachten. Ein schlichtes und schlecht gemachtes Bild von einem Männchen habe ich auch hinbekommen.



Die Kupfersalmler werden ca. 5 cm groß und sind im Südosten von Brasilien beheimatet. Die Männchen bleiben etwas kleiner und schlanken und zeigen während der Balz einen besonders ausgeprägten Kupferglanz. Dann fallen besonders die weißen Flossenspitzen durch den Kontrast zur Kupferfärbung auf und lassen die Männchen zu waren Schmuckstücken werden.

Sonntag, 9. September 2012

Es gibt wieder Neue in unserem Haus...

Gestern habe ich die Zierfischbörse des Mahndorfer Aquariumvereins besucht und die Population in meinen kleinen Aquarien aufgestockt. In das Süd-Ost-Asien-Becken sind Schwanzfleck-Schläfergrundel (Tateurndina ocellicauda) aus Papua-Neuguinea eingezogen. 10 Tiere mit zurzeit einer Länge von ca. 3 cm. In dem Südamerika-Becken schwimmen nun 20 Kupfersalmler (Hasemania nana). Weiteres und Bilder versuche ich den nächsten Wochen zu machen und dann zu bloggen.
Die Börse war wieder mit einem reichhaltigem und abwechslungsreichen Angebot veranstaltet, nur das gucken hätte sich schon gelohnt.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Trigonostigma heteromorpha und Puntius pentazona

Nur mal nebenbei im Foto festgehalten: Ein gemischter Schwarm aus Keilfleckbarben (Trigonostigma heteromorpha oder auch unter Rasbora heteromorpha bekannt) und Fünfgürtelbarben (Puntius pentazona) in meinem 160l Asienbecken.


Mittwoch, 29. Dezember 2010

Tetratec APS 300 - Ersatz der Luftpumpe

Nach ca. 4 Jahren Laufzeit musste ich die Luftpumpe der Marke Tetra vom Typ Tetratec APS 300 austauschen. Was war passiert? Das was eigentlich bei allen Luftpumpen irgendwann einmal passiert. Die Membrane hatte einen Riß. Eine Ersatzmembrane kann man beim Hersteller bestellen, wenn dann die Versandkosten hinzugerechnet werden, dann kann ich für ein paar Euro mehr auch eine ganz neue Pumpe bestellen. So habe ich die zweite Membrane dann auch neu. Es lohnt sich finanziell also nicht hier groß den Schraubendreher in die Hand zu nehmen.
Sonst bin ich mit der Pumpe eigentlich zufrieden, dieses Modell hat zwei getrennte Ausgänge und ich zwei Aquarien, deren Filter ich damit betreiben möchte. Das passt schon mal sehr gut zusammen. Das Laufgeräuch als leise zu bezeichnen, naja gelogen. Stört mich aber nicht, da die Pumpe im Arbeitszimmer steht. Der Preis von ca. 20€ ist auf 4 Jahre gerechnet auch wenig. Der Stromverbrauch wird mit 4,5 Watt angegeben, dafür kann ich nicht zwei motorbetriebene Innenfilter laufen lassen. Also alles in allem, ich bin zufrieden.

Freitag, 10. Dezember 2010

Bei der Fütterung : Pangio kuhlii

Ich habe hier nur ein paar Bilder, die meine Dornaugen bei der Fütterung zeigen. Das Besondere war, das die Tiere normaler Weise sehr zurückhaltend sind. An diesem Tag aber waren sie extrem hektisch und es waren fast alle Tiere zu sehen. Das Zählen gestaltet sich aber auch wirklich schwierig.
Wenn man auf die Bilder klickt werden diese auch noch größer... viel Spaß...











Freitag, 22. Oktober 2010

Puntius pentazona - Die Fünfgürtelbarbe

Die Fünfgürtelbarbe ist u.a. in meinem Asienbecken beheimat und lebt mit den Keilfleckbarben in den mittleren Wasserschichten. Die Ansprüche der Tiere sind nahezu identisch denen der Keilfleckbarbe, da sie auch die gleich geografische Verbreitung hat und den selben Lebensraum bewohnt. Sie ist gegenüber der Sumatrabarbe, wesentlich ruhiger, kleiner und wohl auch friedlicher. Ja man kann fast sagen, das die Fünfgürtelbarbe ängstlicher ist und sich manchmal etwas minosenhaft zurückzieht, wenn ihnen etwas nicht behagt. Die Vergesellschaftung mit den Dornaugen und den Keilfleckbarben bereitet keine Probleme. Selbst die Garnelen werden eigentlich ignoriert, wobei, beim Garnelennachwuchs würde ich sagen, das sie den Speiseplan wohl bereichern werden.
Ich hab noch ein paar Bilder, deren Qualität aber eher bescheiden ist.



Samstag, 9. Oktober 2010

Trigonostigma heteromorpha - Keifleckbärbling oder Keilfleckbarbe

Es sollte ein Schwarmfisch für mein Asienbecken gefunden werden. Die Eigenschaft klein und nicht Wärme liebend müssen von den Tieren erfüllt werden. Die Wahl viel auf das Keilfleckbärbling oder auch Keilfleckbarbe. Die Fische erfüllen die geforderten Eigenschaften und waren auch auf der örtlichen Zierfischbörse erhältlich und weiterhin hatte das wieder nostalgische Gründe, wie auch bei den Dornaugen.
Ich erwarb also 10 Tiere und bin heute noch begeistert von den Tieren. Sie stehen ruhig in der Gruppe zusammen, sind friedlich und laichen regelmäßig in den Morgenstunden. Es fällt so viel Laich an, das die Dornaugen regelmäßig Futter bekommen. Jungfische kommen selbstverständlich keine in dem Becken durch, diese Erwartung hatte ich auch nicht. Alles in allem ein hübscher Fisch, den ich immer weiter empfehlen kann. Evtl. werde ich günstiger Gelegenheit die Gruppe um weitere 10 Tiere aufstocken.



Samstag, 25. September 2010

Pangio kuhlii - Geflecktes oder Halbgebändertes Dornauge

Für mein Asienbecken suchte ich einen Bodenbewohner, hier kamen für mich kleine Schmerlen in Betracht. Kurze Erinnerung an meine Anfangstage und die Wahl viel auf die Dornaugen. In meinem ersten Becken vor mittlerweile 30 Jahren hatte ich auch mal welche und wenn ich mich zurück erinnere, so habe ich damals alles falsch gemacht. Die armen Tiere mussten als Paar leben. Ich hab sie als hecktische "auf und ab" Schwimmer im Gedächnis. Nein so sollte es heute nicht sein.
Ich habe mir eine Gruppe von 10 Tieren gekauft und in ein Becken mit reichlich Verstecken untergebracht. Das nervöse Schwimmen dauerte nur ein paar Stunden und heute leben die Schmerlen eher ruhig und sehr zurückgezogen. Zur Fütterungszeit sind die meisten Tiere im vorderen Bereich vorhanden, aber immer bereit sofort in das sichere Versteck zu verschwinden. Ich denke im großen und ganzen eine gute Wahl.
Auf dem dritten Bild ist ein Exemplar abgebildet, dessen Artbestimmung mir nicht möglich ist, vielleicht kann man mir dabei helfen.

Freitag, 3. September 2010

160er Becken 2 - Das Asiatische

Nachdem der erste Versuch mit einem Pflanzenaquarium gut funktioniert hat und auch mein Gefallen gefunden hat, hatte ich natürlich den Gedanken, das ganze nochmal zu machen. Getreu dem Motto: "Aquarien hat man immer zu wenig.".So musste also noch ein Becken her. Was machen? Das erste Becken war mit drei Arten besetzt aus drei Kontinenten, ich denke das kann man machen. Aber? Nein, diemal sollte ein Thema her. Das war auch schnell gefunden, es sollte ein Asien-Becken werden.
Das Becken wurde dann mit viel Holz eingerichtet um entsprechende Verstecke zur Verfügung zu stellen. Denn Ziel waren Schmerlen und/oder Labyrinther zu pflegen. Die Beflanzung kann aus meinem 160er Becken 1 Valisnerien in Unmengen, Cryptos, Moos und Hornkraut. Die Filterung wieder nach einem bewerten Prinzip des Hamburger Mattenfilter, so konnte ich ohne weitere Stromkosten meine Membranpumpe nutzen, denn die hat zwei Ausgänge und damit auch genug Power. Eine Heizung habe ich mal wieder nicht installiert und die Beleuchtung wieder einmal unterdimensioniert mit 18 Watt. Das Becken wirkt dunkel durch die vielen Pflanzen und den dunklem Holz, das hat aber einen gewissen Reiz.
Der Fischbestand begann mit 10 Keilfleckbarben (Keilfleckbärblingen) Trigonostigma heteromorpha (früher waren es die Gattung Rasbora). Später habe ich nochmal 10 Dornaugen Pangio kuhlii und 6 Fünfgürtelbarben Puntius pentazona eingesetzt. Den Fischbesatz werde ich aber in späteren Beiträgen noch genauer beschreiben. Ein nach dem anderem.