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Donnerstag, 7. August 2014

Ein Becken weniger

Nach über 30 Jahren Aquarium habe ich mich von diesem Becken getrennt. Erst hat mein Vater es betrieben und in den letzten 17 Jahren war das Becken bei mir in Betrieb. Ich habe es nur stillgelegt, weil zur Zeit der Fischbestand gering war und die Tiere in das große Becken im Wohnzimmer umgezogen sind. Einen Neubesatz wollte ich nicht durchführen, da mittelfristig das Zimmer eine Renovierung nötig hat. Das funktioniert habe am besten mit möglichst wenig Wasser im Zimmer.

Hier sah alles noch nach einem normalen Wasserwechsel aus.

 Dann waren die Steine schon raus.

 Das leere Becken.

 Das hier war nicht zu unterschätzen...
 Es waren mehr Steine als gedacht!

 Und das alte Filterbecken.

Ein bisschen Wehmut spielt mit.


Montag, 4. November 2013

Neue Bewohner: Telmatochromis vittatus

Bei einem Besuch in einem Aquarium- und Zierfischladen darf man mich nicht allein und unbeaufsichtigt lassen. Neben ein paar anderen Arten, haben sich die doch relativ seltenen Telmatochromis vittatus in einer meiner Fischtüten verirrt. Ich selbst habe diese Art noch nicht "live" gesehen.
Die zwei Tiere könnten von der Größe her ein Pärchen sein,  das wird man aber vielleicht bald sehen. Eingezogen sind die Zwei in mein 450l Becken, dort haben sie als Gesellschaft 15 C. leptosoma jumbo tricolor. Das funktioniert erfahrungsgemäß gut. Die T. vittatus zeigen keine Aggressionen untereinander und die Cyprichromis werden nicht geachtet. Alles in allem in diesem Becken friedliche und sehr zurückhaltende Genossen. Nicht unerwähnt möchte ich den Händler lassen: Vogel-Aquaristik. Ein sehr schönes Angebot und ein netter und kompetenter Inhaber.


Sonntag, 6. Januar 2013

Wir sind umgezogen worden...

Ja nun ist die scheinbare Katastrophe passiert. Unser Besitzer/Bademeister hat sich entschlossen, dass wir umgezogen werden müssen. Das bedeutet nur Stress! Erst wird das Wasser abgelassen, das ist erstmal nur Taktik, denn das kennen wir. Der Wasserwechsel sollte uns in Sicherheit wiegen. Dann kommt das unfassbare ein riesiger grüner Kescher und das ist dann nicht mehr witzig. Die Meisten von uns kannten solch einen Höllenmaschine nur aus dem Bereich der Erzählungen und Legenden. Nur die Alten kannten solche Qualen und waren froh sie vergessen zu haben. Nun ist aber der Weltuntergang passiert (Ja ja ja) und wir wurden gnadenlos gejagt, von der einen in die andere Ecke, dann in einen kleinen Eimer gesetzt und dann mit unsanfter Methode in eine neue Welt gesetzt. Dieses Schicksal hat 64 von getroffen. Die kleinen unserer Familie müssten zurückbleiben. Deren Verbleib und Weiterleben ist uns unbekannt.
In der neuen Welt, sie ist größer und es gibt Pflanzen und was ganz erstaunlich ist: Verwandte. Ja richtig, hier sind Verwandte von uns, sie sehen zwar etwas anders aus und haben einen Dialekt, aber sie haben uns nett aufgenommen, so das wir uns schnell wohlgefühlt haben. Wir denken, hier lässt es sich aushalten.


(64 ausgewachsene Tiere sind umgezogen, ca. 40 Jungfische sind im kleinen Becken verblieben und müssen erst die richtige Endgröße erreichen. Ein Umzug zum jetzigen Zeitpunkt würde nur bedeuten, das die Kleinen Fischfutter werden.)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Schnappschuss: Cyprichromis leptosoma tricolor

Hier noch ein Bild meiner C. leptosoma tricolor aus dem 450l Becken. Die Tiere werden bald ins 1700er umziehen, dann mittlerweile ca. 80 Tiere sind für das kleine Becken zu viele.


Sonntag, 2. September 2012

Was gibt es Neues...

im meinen Aquarium 450l? Die Schneckenbarsche haben ein neues Zuhause gefunden und sind in das größere Becken im Wohnzimmer gezogen (getragen worden). Nun sind die Cyprichromis alleine mit meinem Uralt-Wels. Der ist bestimmt schon 20 Jahre alt, nur mal nebenbei bemerkt. Also zurück: die Schneckenbarsche sind raus aus dem Becken und schon geht die Populationsdichte in diesem Becken sprungartig nach oben (siehe auch hier). Innerhalb von 3 Monaten habe ich ca. 30 - 40 Jungfische im Becken schwimmen, so das die Zahl der Tiere mittlerweile bei 80-90 liegen dürfte. Also ein Umzug der Alttiere in Wohnzimmerbecken steht also bald an. Vielleicht möchte aber ja auch jemand mir einen kleine Schwarm großer Cyprichromis jumbo spec. tricolor abnehmen?!

Dienstag, 12. Juni 2012

Laichzeit bei Cyprichromis leptosoma jumbo spec. tricolor

Auch in diesem Jahr war im Mai wieder die große Zeit des Laichen, Eierlegen und Ausbrüten. Nachdem Jahre lang nicht ein kleiner Jungfisch zu sehen war. Hatte ich doch schon Hoffnung, da meine Schneckenbuntbarsche in das Asyl 1700 Liter Becken gewandert sind. Das bedeutet meine Heringscichliden leben mehr oder weniger alleine in dem Becken. So hat sich beim ersten Entlassen der Jungfische auch herausgestellt, das die doch recht kleinen Jungfische sonst immer ein willkommendes Leckerlie waren.
Nun hat sich eine größere Schar kleiner Fische eingestellt. Es sind aber hier auch immer die gleichen Probleme mit den Cyprichromis-Jungfischen. Die Muttertiere entlassen die Jungen immer zu spät. Die Jungen sind dann vereinzelnd schon tot oder sterben an Erschöpfung in den nächsten 24 Stunden. Dann sind die Kleinen auch kaum in der Lage Futter zwischen den Alttieren aufzunehmen. Wenn sie auch noch auf die Idee kommen, das Futter von der Oberfläche zu fressen, dann schlucken die Tiere Luft und sie müssen permanent gegen den Auftrieb anschwimmen, welches sie aufgrund der Schwäche nicht sehr lange durchhalten. So reduziert sich die Zahl durch leider etwas innerhalb der ersten 2 bis 4 Tage.
Ja ein paar Bilder konnte ich auch noch machen, die Qualität ist aber nicht besonders.



Mittwoch, 4. Mai 2011

Laichzeit bei Cyprichromis leptosoma

Nachdem beide Gruppen meiner Cyprichromis das Laichen nahezu für ein halbes Jahr eingestellt haben, ist nun wohl wieder die große Laichzeit angebrochen. In beiden Gruppen sind es ca. 12 Weibchen die Eier im Maul tragen. Es geht doch! Cyprichromis leptosoma jumbo-spec. tricolor und Cyprichromis leptosoma "mpulungu"

Mittwoch, 26. Januar 2011

Cyprichromis leptosoma jumbo spec. tricolor

Ich möchte hier noch die ausstehende Vorstellung der zweiten Art aus meinem 450l Tanganjikasee - Geröllbecken vornehmen. Hier schwimmt eine mittlerweile recht große Gruppe Cyprichromis leptosoma jumbo spec.tricolor. Die Gruppe wurde mit 10 Tieren erworben und dürfte mittlerweile auf ca. 50 Tiere angewachsen sein. Diese Art soll irgendwann einmal meine Cyprichromis leptosoma "mpulungu" im Wohnzimmerbecken ablösen bzw. ergänzen. Ich denke ich kann auch beide Varianten im großen Becken gemeinsam pflegen, da selbst wenn es zu eine ungewollten Kreuzung kommt, hier keine Jungfische überleben werden, da die vorhandenen Höhlenbewohner dort alles wegfressen werden.
Interessant ist bei dieser Cyprichromis Variante, das sie einmal wesentlich größer sind, wie die C. leptosoma "Mpulungu" und sie sind auch aggressiver. Die Männchen können ein wesentlich größeres Revier verteidigen und setzen sich auch energischer gegenüber den Artgenossen durch. Weiterhin habe ich nach Wasserwechseln schon öfters Ausfälle gehabt, aber nur bei Jungfischen in einer Größe von ca. 4 cm. Die Fische fangen das Taumeln an und schiessen unkontrolliert durch das Becken und sind nach ca. 15 bis 30 Minuten verstorben. Das hatte ich bei der kleineren Variante noch nicht so erlebt.
In meiner Gruppe gibt es auch die unterschiedliche Färbung der Männchen, "normal" ist die Färbung mit dem gelben Kopf und dann gibt es einige Männchen, die mit einenm ganz blauen Körper und einer gelben Schwanzflosse gefärbt sind. Auf den Bildern kann man so ein Tier im Hintergrund sehen.
Die Namensgebung dieser Variante ist meiner Meinung nach nicht wirklich korrekt. Im Internet findet man unterschiedliche Bezeichnungen, so ist auch noch die Bezeichnung "Yellow Head" oder "Yellow Head Tricolor" unterwegs. Normalerweise sollte die Varianten immer den Zusatz ihrer Herkunft, sprich Fanggebiet tragen. So könnte die von mir geflegte Gruppe von/aus Kasanga oder Mwimbwe kommen, das weis ich aber nicht genau und bin deshalb mit dieser Bezeichnung auch zurückhaltend. 
Zu den Bildern kann man eigentlich nur noch sagen, das die Männchen beim Balzen noch wesentlich intensiver und kontrastreicher gefärbt sind.




Donnerstag, 6. Januar 2011

Neolamprologus speciosus

Hier noch die fehlende Vorstellung meiner Schneckenbuntbarsche aus meinem 450l Tanganjikasee Becken. Es handelt sich um Neolamprologus speciosus, die Art kann relativ leicht mit L. occelatus verwechselt werden, die von Körperbau her sehr ähnlich sind, aber in der Färbung doch deutlich abweichen. Die Tiere habe ich vor ein paar Jahren auf der Zierfischbörse in Bremen erworben. Es handelt sich um relativ kleine Fische, die Männchen werden bis zu 6 cm groß und die Weibchen bleiben ein ganzen Stück kleiner. Trotz der Größe sollte man auf keinen Fall die Aggressivität der Tiere unterschätzen. Drei Männchen haben schon ein Problem sich das Becken mit der Grundfläche von 150 x 50cm mit friedlichen Mitteln einzuteilen. Es entstehen immer heftige Revierkämpfe und nicht paarungsbereite Weibchen haben es manchmal auch nicht allzu leicht.
Interessant ist die Angewohnheit das Schneckenhaus einzubuddeln. Hier wird Sand geschaufelt und gewedelt was das Zeug hält. Wenn das Haus eingebuddelt ist, wird es wieder ausgebuddelt um es zu drehen und das Spiel beginnt von vorne. Schneckenhäuser die nicht dem allgemeinen Geschmack entsprechen, werden einfach komplett vergraben, getreu dem Motto "aus den Augen aus dem Sinn".
Während der Paarung und wenn die Weibchen zu stark unter Druck durch die Männchen geraten, nehmen sie einen sehr starke Kontrastfärbung ein und sehen dann wie eine andere Art aus. Nach dem Schlüpfen der Jungfische, verlassen diese auch relativ zügig das Schneckenhaus. Wenn man dann die Jungtiere nicht entfernt, werden die meisten oder alle, den anderen Artgenossen oder den anderen Beckenbewohnern zum Opfer fallen.
Zum Abschluss noch ein paar mehr oder weniger gelungene Aufnahmen:



Donnerstag, 2. Dezember 2010

Tanganjika-See Becken 450l

Mein zweites Geröllbecken ist ein 450l Aquarium. Das Becken hat schon ein recht stolzes Alter von ca. 25 Jahren, so genau läßt sich das nicht mehr nachvollziehen. Das Becken ist mit zwei Bodenbohrungen versehen und einer eingeklebten Seitenscheibe in der rechten hinteren Ecke. Hier besteht ein Oberflächenablauf, über den, dann durch die erste Ablaufbohrung das Wasser in ein Filterbecken läuft. Die Fallkammer ist mit Biobällen gefüllt. Aus dem Filterbecken wird das Wasser mit Hilfe einer Pumpe durch die links im Aquarium angebrachte Bohrung wieder in das Becken zurückbefördert. Das Filterbecken selber besteht aus 4 Kammer, die mit einem groben Filterschwamm und zweimal mit Tonröhrchen gefühlt sind. In der letzten Kammer befindet sich die Pumpe und eine Heizung.
Der Bodengrund besteht aus meinem überall verwendetem Lotsand aus dem Daverdener Sand- und Mörtelwerk. Dem Fischbesatz angepasst besteht hier die Einrichtung aus überwiegend schräg an die Rück- und Seitenwände gestellt Steinplatten, sowie relativ wenigen höhlenbildenden Steinformationen. In diesem Becken leben ein größer Trupp Cyprichromis spec. aff. leptosoma "Jumbo Tricolor" und Lamprologus speciosus.