Samstag, 20. Februar 2010

Lachsfilet überbacken

Freitag stand die Aufgabe an, für mich alleine eine kleine Kostbarkeit zu zaubern. Freitag = Fischtag. Ok leicht gesagt und auf dem Weg nach Hause im Fischladen geangelt. Ein Lachsfilet stand auf dem Speiseplan. Wunderbares Stück Fischfilet ohne Haut und Gräten ca. 500g schwer sollte es dann sein.
Die Zubereitung ist denkbar einfach, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen, dann mit Mozzarella belegen und in eine Auflaufform legen. Das Ganze dann mit Olivenöl beträufeln, nicht zu wenig und im Ofen bei 180 Grad Umluft 10 Minuten garen, dann nochmal 10 Minuten mit Grillfunktion. Das sollte dann den Käse etwas anbräunen, leider nicht gelungen. Vor dem Servieren mit frischem gehacktem Basilikum bestreuen und dann geniessen. Dazu könnte man Baquette und einen frischen Salat anbieten.

Freitag, 12. Februar 2010

160er Becken 1

Nachdem ich alle Fische aus dem Becken 160er Becken 1 vorgestellt habe, nun zu dem Aquarium selber. Nach ca. 20 Jahren Geröllbecken für Malawis und Tangas hatte ich einfach Lust auf ein grünes Becken. Pflanzen sollten rein und das sollte auch nicht zu knapp sein, also so richtig zugewuchert sollte es werden. Nachdem alle Malawi-Jungfische aus dem Becken umgezogen waren und einer kurzen Pause von 2-3 Monaten wurde das Projekt "Grünes Becken" angegangen.
Ein Becken der Größe 100x40x40 wurde mit einem HMF bestückt. Angetrieben wird das Ganze mit einem Steigrohr, also ganz klassisch mit Luftheber. Als Bodengrund kam eine Schicht von 4cm Sand, wie er in allen meinen Aquarien verwendet wird. Als Deko sind noch drei Wurzeln ins Wasser gewandert und ein paar Steine (schon wieder Geröll).
Ach ja die Beleuchtung nicht zu vergessen, eine 18Watt Neonröhre, Standardware Neutral Weiss. Die Pflanzen habe ich mir bei E**y, über Foren und bei einem Arbeitskollegen besorgt. Die ersten Pflanzen waren Javamoos. Javafarn, Wasserwedel und Hornkraut, später noch Valisnerien und 2 Cryptocorynen-Arten und Wasserpest.
Erste Fragestellung war, ob die Beleuchtung reicht? Jedes Lehrbuch und alle schlauen Foren würden mich einen Depp nennen, das überhaupt zu versuchen. Aber nach einem Jahr hatte ich meine "Grüne Wasserhölle". Heute muss ich regelmäßig gärtnern damit überhaupt noch Wasser im Becken bleibt.
Ach ja falls einer eine Heizung vermisst, ist richtig, eine Heizung gibt es in diesem Becken nicht. Die Temperatur liegt im Bereich zwischen 22 und 23°C im Winter und im Sommer max. 27°C.
Nach ca. 3 Monaten sind Garnelen in das Becken eingezogen. Neocardina spec. "Red Fire". Vermehrungsrate : Explosiv. Das war also kein Problem. Im August 2008 kam dann C. panda dazu. Eine Vergesellschaftung mit den Garnelen ist kein Problem, die Garnelen werden nicht beachtet. Februar 2009 dann die Blauaugen und im September meine Killifische, von denen eins von 2 Männchen leider gestorben ist und gleichzeitig sich der erste Nachwuchs gezeigt hat. Die Garnelen sind von dieser Gesellschaft absolut unbeeindruckt. Sie vermehren sich immer noch, aber nicht mehr so stark, dafür dürften die Killis verantwortlich sein.
Abschließend noch ein paar Bilder:

Freitag, 5. Februar 2010

Hefezopf oder süsser Semmel

Hier noch ein leckeres Rezept für einen Hefezopf oder auch süssen Semmel genannt. Der Wareneinsatz ist relativ übersichtlich, die Zubereitung allerdings zeitintensiv durch die langen Wartezeiten beim Aufgehen der Hefe. Geschmacklich ist das Brot sehr lecker und steht einen teuer gekauften Semmel vom Bäcker in nichts nach. Wichtig ist dabei : unsere Kinder lieben das Brot.


Zutaten:
500g Weizenmehl
1 Pkt. Backhefe
50g Zucker
1 Pkt. Vanilin-Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
250ml lauwarme Schlagsahne
1 El Milch

Zubereitung:
Das Weizenmehl in eine Rührschüssel geben. Bei der Verwendung von Trockenhefe, die Hefe dazugeben. Zucker, Vanilin-Zucker, Salz, 2 Eier, 1 Eiweiß und 250ml lauwarme Schlagsahne hinzufügen. Wird frische Hefe verwendet, dann die Hefe in der warmen Schlagsahne auflösen. Die Zutaten in mind. 8 Minuten zu einem Teig verarbeiten, sollte er kleben, noch etwas Mehl hinzufügen(Teig muß weich bleiben), den Teig so lange an einem warmen Ort stehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat, ihn dann auf der Arbeitsfläche nochmals gut durchkneten.
Aus 2/3 des Teigs 3 etwa 40cm lang Rolle formen, einen Zopf flechten und auf ein Blech legen, mit einem Rollholz der Länge nach eine Vertiefung eindrücken. Das Eigelb mit der Milch verschlagen, die Vertiefung damit bestreichen, von dem Rest des Teiges 3 etwa 35cm lange Rollen formen, daraus einen Zopf flechten, auf den größeren legen, ebenfalls mit Eigelbmilch bestreichen und den Zopf nochmals so lange an einen warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Man den Teig auch in eine große Kastenform geben und hat dann einen Semmel wie vom Bäcker.
Dann bei Ober/Unterhitze 170-200C (vorgeheizt) Heißluft 150-170C (nicht vorgeheizt)
Gas Stufe 3-4 (vorgeheizt) etwa 35 Minuten ausbacken.


Quelle : Das Beste Dr.Oetker Backbuch (c)1993 by Ceres Verlag

Freitag, 29. Januar 2010

Nasenbluten

Nasenbluten entsteht durch eine Verletzung des oberflächlich gelegenen Venengeflechts der Nasenschleimhaut. Ursache der Blutungen kann u.a. eine Verletzung durch Sturz oder Schlag, trockene Nasenschleimhaut oder Bluthochdruck sein.
Die richtige Sofortmaßnahmen sind ein kühler Umschlag in den Nacken legen, die Nasenflügel zusammendrücken, damit  die Adern abgedrückt werden und dadurch die Blutung gestoppt wird. Weiterhin ist eine Tamponage der Nase möglich. Ich habe aus eigener leidlichen Erfahrung immer ein Blatt Klopapier zusammengerollt und dann in der Mitte geknickt und dann ab in die Nase damit. Wichtig ist auch das man dabei in der Senkrechten bleibt. Wenn man sich hinlegt muss man das Blut schlucken, was dann dazuführen kann, das einem schlecht wird und man dieses Blut wieder erbrechen muss.
Sollte das Nasenbluten nicht nach 20min aufhören, sollte man einen Arzt aufsuchen. Der HNO-Arzt wird dann die geplatzte Vene versuchen zu lokalisieren und nach einer örtlichen Betäubung, die Stelle zu veröden.
Als Vorsorge sollten die Nasenschleimhäute mit einer Nasensalbe feucht gehalten werden.

Samstag, 23. Januar 2010

Pseudomugil furcatus (Gabelschwanz-Regenbogenfisch)

Pseudomugil furcatus kommt aus Papua-Neuguinea und ist ein friedlicher Schwarmfisch. Typisches Kennzeichen der Fische sind die blauen Augen, die gelben Flossen und die orangefarbene Brust. Die Weibchen werden nicht so groß wie die Männchen und sind auch nicht so auffällig gefärbt. Die Männchen können eine Endgröße von 5-6cm erreichen. Die Tiere sollten im Schwarm gehalten werden, wobei ein Weibchenüberschuß nicht verkehrt ist. Die Wasserwerte für Pseudomugil furcatus sollten leicht alkalisch sein
und die Temperatur kann zwischen 23 und 26°C liegen.
Meine Gruppe von 10 Blauaugen habe ich im Februar 2009 erworben. Nach etwa 3 Monaten bekann das bekannte Spiel der "10 kleinen Blauaugen" und die Gruppe dezimierte sich langsam aber sicher. Zum heutigen Zeitpunkt sind noch 2 Tiere übrig geblieben, sicherlich nicht optimal. Meine Vermutung ist, das mir keine Jungtiere verkauft wurden. Die Tiere waren scheinbar ausgewachsen, denn sichtlich gewachsen sind die Tiere bei mir nicht. Weiterhin konnte man das sogenannte "Krumm-werden" beobachten. Die Fische bekommen eine gebogene Wirbelsäule und fressen weniger und verschwinden schließlich. Das hat mich sehr geärgert, da die Fische wirklich schön sind und ein quirligen und lebhaftes Verhalten zeigen. Die Männchen bei der Balz und bei Drohgebärden gegenüber den Rivalen zu beobachten ist wirklich interessant. Die Männchen spannen dabei ihre Flossen impossant auf. Ein wirklich schöner Anblick. Diese Art ist selten anzutreffen, wenn mir irgendwann Tiere zum Verkauf in guter Qualität über den Weg laufen, werde ich wieder zugreifen.

Samstag, 16. Januar 2010

Hackbraten

Wieder ein Rezept aus der Kochsendung von Tim Mälzer. Seine Rezepte bestechen im Allgemeinen durch eine gewisse Einfachheit, dabei aber nicht einfach zu wirken. So kann man die Dinge relativ leicht nach kochen und wenn die eine oder andere Zutat nicht zur Verfügung steht oder nicht dem persönlichen Geschmack entspricht, kann man sie weglassen oder eben improvisieren. Denn das wird in der Fernsehsendung auch gerne gemacht und auch empfohlen.
Doch zurück zum Hackbraten, dieser ist wirklich einfach herzustellen und in der Art und Weise wie die Hackmasse mit Speck ummantelt wird, sehr lecker und wirklich nicht trocken.
In einer zweiten von uns zubereiteten Variante wurde der Lauch durch Schafskäse ersetzt. Damit alles wirklich schön griechisch wird, ist die Hackmasse mit Gyrosgewürz angereichert worden. Speck und Kartoffeln sind wie angegeben verarbeitet. Es schmeckt wirklich noch besser, wie ein Bifteki beim Griechen. Ist wirklich zu empfehlen, also nachkochen !

Freitag, 8. Januar 2010

Heilpädagogisches Reiten

Meine Kinder und meine Frau reiten nun schon länger und haben natürlich auch entsprechend Spass und Freude an der Sache, denn sonst würden Sie es ja schließlich auch nicht machen. Klingt so weit logisch, aber warum sollte der Papa sich dafür interessieren? Ja warum auch, denn Pferde haben ein Fell und Tiere mit Fell sind nicht umbedingt die Lieblinge von mir. Die Tiere mit Schuppen ziehe ich da eindeutig vor und zwar in allen Lebenslagen. Also zurück zu dem warum, ganz einfach : von meinen Kindern habe ich einen Gutschein über eine Reitstunde zum Geburtstag bekommen. Mein Gesicht hat bestimmt nicht die größte Freude ausgedrückt, schließlich Fell und ich oben drauf usw. ist ja bekannt.
Die ganze Sache hat natürlich nichts mit "Reiten lernen" gemeinsam, es geht hierbei um das heilpädagogische Reiten. Ich glaube die wenigsten wissen was das ist, ging mir auch nicht anders. Daher eine Erklärung von der Seite des Deutsches Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. 
Es handelt sich bei der Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd um pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und soziointegrative Angebote mit Hilfe des Pferdes bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit verschiedenen Behinderungen oder Störungen. Bekannt sind hier insbesondere das heilpädagogische Voltigieren und Reiten. ..... Das Bewegtwerden auf dem Pferderücken und die Gestaltung der Beziehung zum Therapiepferd und zum Pädagogen unterstützen den Klienten in der Auseinandersetzung mit seinen individuellen Schwierigkeiten.
Es war nun diese Woche soweit, ich also richtig auf einem Pferd oben drauf. Und ich muss sagen, es war angenehm, ruhig und schön. Einfach klasse mal durchrüttelt zu werden. Das Pferd ist ein Norweger und hatte ein Stockmaß von 1.48m.
Also um mal ein Fazit zu ziehen, es war gut und ich kann mir vorstellen, dieses in unregelmäßigen Abständen auch mal zu wiederholen.

Samstag, 2. Januar 2010

Corydoras panda

Diese Panzerwelsart war der erste Bewohner meines Pflanzenbeckens. Die Welse halte ich in einem Trupp von 9 Tieren. Ein Wels ist leider auf nimmerwiedersehen verschwunden, ursprünglich waren es 10. Ich pflege diese Tieren nun seit Herbst 2008. Im Februar diesen Jahres habe ich die ersten Eier gefunden und dann zirka alle 2 Wochen weitere. Die Eier habe ich im Becken belassen und abgewartet was passiert. Bei einer ca. 70% Befruchtungsrate entwickelten sich etwa 10 Eier alle 2 Wochen. Intensives Suchen nach Jungfischen führte zu dem Erfolg, das ich auch mal einen gesehen habe. Das war aber auch alles, ein winziges Fischlein, welches nicht wie ein Wels aussah. Mehr ist nicht gewesen, keine erfolgreiche Vermehrung. Warum nicht? Gefüttert wurde reichlich, das Becken war bereits zwei Jahre in Betrieb und ordentlich verkrautet. Das Geheimnis liegt wie immer im Detail, denn es waren zwar keine anderen Fische im Becken und die einzigen Mitbewohner war Turmdeckelschnecken und Garnelen Neocaridina heteropoda var. red und hier lag wohl der Fehler. Die Anzahl der Schnecken und der Garnelen war extrem hoch. Ich schätze vorsichtig 400 - 500 Schnecken und ca. 300 Garnelen. Eigentlich wuselte es überall. Die jungen Welse bekammen einfach nicht genug zu fressen.
Mittlerweile haben die Welse die Laichaktivitäten eingestellt oder fressen fleissig ihre eigenen Eier, auch das soll vorkommen. Gebalzt wird immer noch fleißig, das ist der einzige Zeitpunkt wo die kleinen Gesellen mal richtig in Fahrt kommen.