Donnerstag, 3. März 2011

Der Faden von Josef Guggenmos

Ein Gedicht aus dem Schulunterricht 3.Klasse Grundschule Völkersen

Der Faden
Es war einmal ein Faden,
der lag da wie ein Strich.
Der lag da und langweilte sich.
„Was tu ich? Ich ringle mich!”
Er ringelte sich zur Spirale.
Und dann mit einem Male
machte er aus sich draus
eine Schnecke mit ihrem Haus.
Gleich wurde was Neues gemacht:
Heidewitzka, eine 8!
Bald drauf eine Dickedull,
eine kugelrunde Null.
Dann noch, mit viel Geschick,
ein Fisch, ein Meisterstück!
„Was kann ich jetzt noch sein?”,
dachte der Fisch. Da fiel ihm was ein.
„Ich schlängle mich als Schlange –
wenn wer kommt, dann wird ihm bange!”
Dass wer kommt –
drauf wartet er schon lange.

Josef Guggenmos

Mittwoch, 2. März 2011

Garrulus glandarius - Der Eichelhäher

Wo ich beim Sperber schon mal angefangen habe, hier der nächste Geselle von stattlicher Größe in unserem Garten. Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein Vogel mit einer Gesamtgröße von 35cm und damit auch nicht gerade ein kleiner Vogel. Hier bei uns im Garten auch eher selten zu sehen, aber Futter lockt eben.

Dienstag, 1. März 2011

Witz des Tages

Habe ich vor ein paar Tagen im Internetz gefunden unter HiWelt

Ein Rabe sitzt im Wald auf einem Ast.
Kommt ein zweiter Rabe vorbei und fragt: "Was machst du denn da?"
"Nix, ich sitz nur da und schau blöd."
"Klingt gut, das mach ich auch".
Und der zweite Rabe setzt sich neben den ersten auf den Ast.
Kurz später kommt ein Hase daher und sieht die beiden Raben.
"Was macht ihr denn da?"
"Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd."
"Das will ich auch probieren," sagt der Hase und hockt sich unter den Ast.
Es dauert nicht lange, da kommt ein Fuchs des Weges.
Er sieht den Hasen und die beiden Raben und fragt: "Was macht ihr denn da?"
"Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd," erklärt ihm der Hase.
"Aha," meint der Fuchs und gesellt sich zum Hasen.
So hocken alle vier da, machen nix und schauen blöd,
bis ein Jäger vorbeikommt und den Fuchs und den Hasen erschießt.
"Siehst, was ich immer sag," meint der eine Rabe zum anderen,
"nix tun und blöd schauen, geht nur in einer höheren Position." 

Autor unbekannt, muß wohl vom berühmten Volksmund sei

Sonntag, 27. Februar 2011

Accipiter nisus - Der Sperber

Endlich habe ich ihn erwischt, den Sperber. Ich glaube es ist ein Sperber, da der Vogel nicht sehr groß war und ich im ersten Augenblick das Tier fliegend von hinten gesehen habe und an eine zu große Drossel gedacht habe, dann bei komischer Taube gelandet war und schließlich den Sperber gesehen habe, wie er sich auf unserer Hecke ausgeruht hat. Der Sperber wird mit ca. 30cm Körperlänge angegeben, im Gegensatz zum Habicht der ca. 50cm Größe erreichen kann. Ich lasse mich aber gerne belehren, wenn ich hier Schrott schreibe.

Wortherkunft: obsolet

Ein Wort welches ich immer wieder verschiedenen Zusammenhängen höre und eigentlich wieder nicht so genau weiß, was das nun genau bedeutet: Nach sehr kurzer Google-Zeit kommt man natürlich der Bedeutung auf die Spur. Obsolet bedeutet nichts anderes als veraltet, nicht mehr gebräuchlich oder überflüssig. Man kann also einfache Dinge toll ausdrücken, ist ja auch eine Form von Zeitgeist. Eine besondere Herkunft scheint das Wort nicht zu haben.

Samstag, 26. Februar 2011

Kriech Du und der Teufel von Hoffmann von Fallersleben

Kriech Du und der Teufel

Ja, verzeihlich ist der Großen
Übermut und Tyrannei,
Denn zu groß und niederträchtig
Ist des Deutschen Kriecherei.
Sieht ein Deutscher seines Fürsten
Höchsterbärmlich schlechten Hund,
Tut er gleich in schönen Worten
Seine Viehbewundrung kund.

Sieht ein Deutscher seines Fürsten
Altersschwaches steifes Pferd,
Ist er freudig doch ergriffen
Von des Gaules früherm Wert.
Sieht ein Deutscher seines Fürsten
Allerältstes Hoffräulein,
Denkt er, eine Bürgerstochter
Könne doch so schön nicht sein.

Sieht ein Deutscher seines Fürsten
Jämmerlichsten Kammerherrn,
Steht er still und grüßt in Ehrfurcht,
Und er sieht ihm nach von fern.
Sieht er nun den Fürsten selber,
O, wie ist er dann entzückt!
Wenn Durchlaucht ihn wieder grüßet,
Nun, dann ist er fast verrückt.

Er erzählt es allen Menschen,
Welche Gnad ihm widerfuhr,
Dass Durchlaucht ihn hat gewürdigt
Mehr als eines Blickes nur.
Er erzählet Kindeskindern:
Ja, ich habe ihn gesehen!
Und bei Gott! nun kann ich ruhig,
Ruhig in die Grube gehn.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Quelle: http://www.hoffmannvonfallersleben.de/

Freitag, 25. Februar 2011

Waffeln selbstgemacht

Hier noch ein Rezept für selbstgemachte Waffeln. Sonntagnachmittags immer lecker und gern gegessen. Dazu vielleicht noch ein bisschen Sahne und natürlich eine Tasse Kaffee und der Fernsehnachmittag kann starten. Das Rezept reicht für ca. 10 Waffeln.


Zutaten :
175g Butter
200g Zucker
4 Eier
150g Speisestärke
150g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 EL Zitronensaft

Öl für das Eisen und Puderzucker zum bestreuen


Viel Spaß und guten Appetit...

Mittwoch, 23. Februar 2011

Trigonostigma heteromorpha und Puntius pentazona

Nur mal nebenbei im Foto festgehalten: Ein gemischter Schwarm aus Keilfleckbarben (Trigonostigma heteromorpha oder auch unter Rasbora heteromorpha bekannt) und Fünfgürtelbarben (Puntius pentazona) in meinem 160l Asienbecken.


Montag, 21. Februar 2011

Wahlergebnis Bürgerschaftswahl Hamburg 2011

Gestern war Wahl in Hamburg, ich habe hier die Ergebnisse der letzten Wahlen zusammengestellt, die Angaben habe ich bei Wikipedia und das aktuelle gestrige Ergebnis bei NTV abgeschrieben. (ich hoffe damit ist die Quelle ausreichend benannt, sonst ist es eben ein bedauerlicher Fehler meinerseits und ich werde den Titel Abschreiber des Monats vorrübergehend tragen)
2001 2004 2008 2011
CDU
26,2 % 47,2 % 42,6 % 21,9 %
SPD
36,5 % 30,5 % 34,1 % 48,3 %
P R O
19,4 %


GAL
8,6 % 12,3 % 9,6 % 11,2 %
Pro DM

3,1 %

FDP
5,1 % 2,8 % 4,8 % 6,6 %
Linke
-
6,4 % 6,4 %
Spannende Aussagen seitens der Partei gab es glaube ich nicht. Die einen sind Stolz und die anderen auch, das sie nun die Oppositionspartei mit den meisten Stimmen sind. Ist ja auch was, aber immer dran denken: Politiker werden nicht gewählt, sondern immer abgewählt.

Sonntag, 20. Februar 2011

So sehen Eier von glücklichen Hühnern aus

Ob die Hühner glücklich sind, kann ich natürlich nicht genau sagen. Fragen bringt nichts, da die mich nicht beachten (denn mit Obergefreiten sprechen die nicht). Sie müssen sich aber in ihrem Leben behaupten, die Gefahr lauert in Form von Pferden (die sind ja immerhin ganz schön groß), von Hunden und Katzen (Fleischfresser = Existenzbedrohung), von Autos (Wird man zu Hühnerfrikassee verarbeitet) und nicht zuletzt von einem Hahn der sich nicht lange bitten läßt und recht kompromisslos zur Sache kommt. Ich will das aber nicht wirklich weiter kommentieren.


Ein Problem habe ich allerdings mit diesen Eiern, da Ostern naht, mache ich mir schon Sorgen, wie ich diese bunten Eier mit ordenlich Farbe noch bunter bekomme.
Ach ja kann sich noch einer an den Dioxin Skandal erinnern? Mir schmecken die Eier! Guten Appetit