Mittwoch, 29. Juni 2011

Pseudotropheus demasoni

Pseudotropheus demasoni wird 6 bis 8 cm groß. Die Körperfärbung ist blau bzw. hellblau mit dunkelblauen bis schwarzen Querstreifen. Männchen und Weibchen sind identisch gefärbt und somit kaum voneinander zu unterscheiden. Es besteht also kein Geschlechtsdichromatismus.
Die Fische haben sich bei mir extrem aggressiv verhalten. In einem nicht zu knapp besetzten 3m Aquarium war es nicht möglich, daß sich mehr als ein Tier zeigte, verließ einer seine Deckung, so wurde er sofort vom Chef der Gruppe angegriffen und vehement durch das ganze Becken gejagt. Gegenüber wesentlich größeren Cichliden kann sich diese Art hervorragend durchsetzen, die kleine Buntbarsche beißen ihren Gegner einfach in den Bauch und schon hatte man gewonnen. So konnte ich beobachten, das ein 25cm langes D. strigatus Männchen quer durch Aquarium getrieben wurde.
Die Haltung dieser Tiere ist wahrscheinlich durch eine falsche Ernährung und einer zu kleinen Gruppenstärke bei mir missglückt. Es wird im allgemeinen empfohlen die Tiere ähnlich wie die Tropheus-Arten zu halten, also pfanzliches Futter und einer möglichst großen Anzahl an Tieren. Irgendwann werde ich es vielleicht nochmal probieren, denn es sind wirklich schöne Tiere.

Samstag, 25. Juni 2011

Lachsfilet mit Schafskäse

Einer meiner ersten Kocherfahrungen mit neuen Rezepten, die ich selbstständig zubereiten musste war Lachsfilet mit Schafskäse. Es kann beim erstenmal garnicht so schlecht gewesen sein, denn ich habe es auch schon wiederholt.


Zutaten:
150g Kirschtomaten
4 Lauchzwiebeln
4 Zehen Knoblauch
200g Schafskäse
4 Lachsfilet
Zitronensaft
Olivenöl
Thymian
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Die Tomaten vierteln, die Lauchzwiebel in Ringe schneiden, den Knoblauch grob hacken und alles mit dem zerbröseltem Schafskäse vermengen.
Die Fischfilets mit Zitrone, Salz und Pfeffer würzen. Alufolie mit Olivenöl beträufeln und die Filets einzeln auf ein Stück Alufolie legen. Die Käse-Gemüse-Masse darauf verteilen und jeweils einen Thymianzweig dazugeben. Die Folie einschlagen und die Ränder gut verschließen, dann alles in einem vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad ca. 30 - 35 Minuten garen.


Freitag, 24. Juni 2011

Gelesen: Axel Böhner - Die Viktoriasee-Cichliden in Deutschland

Endlich ein deutschsprachiges Buch über die Cichliden des Viktoriasees war mein erster Gedanke. Es ist eigentlich nicht mein Interessengebiet, aber ich bin immer wieder faziniert von diesen Buntbarschen. Man kennt diese Tiere eigentlich nicht, da es meines Wisssen fast keine oder keine zusammenfassende Literatur über diese Tiere gibt. Alles was man erfährt sind einzelne Berichte in der allgemeinen aquaristischen Literatur. Also habe ich mich kurzer Hand entschlossen dieses Buch zu erwerben. Ziel war es auch mein Wissensstand zu erweitern, den Autor für diese sicherlich nicht finanziell lohnende Arbeit mit diesem Hobby zu unterstützen und schließlich meinen Tick über Fische genüge zutragen.
Das Buch ist sehr interessant, die einleitende Kapitel über die Verhältnisse am See und die Problematik sind sehr interessant und sollten meiner Meinung nach auch viel breiter gestreut werden. Die Beschreibung der Arten und die Abbildungen sind sehr gut und von entsprechend guter Qualität. Ich habe es nicht bereut mir dieses Buch zugelegt zu haben und kann es nur empfehlen.


Verlag: Books on Demand; Auflage: 1., Auflage (20. Juli 2010)
ISBN-10: 383913286X
ISBN-13: 978-3839132869

Mittwoch, 22. Juni 2011

Warum heißt die Bockwurst Bockwurst?

Die Theorie meiner Kinder ist, die daß die Bockwurst bockig ist. Nein denke ich, das kann es nicht sein. Aber wo kommt der Name her? Also schnell gegoogelt!
Die Bockwurst wurde 1889 von dem Berliner Gastwirt Robert Scholz kreiert und dann zu einem Bockbier serviert. Da man nicht sehr kreativ in der Namensgebung war, wurde die Wurst dann Bockwurst genannt. Das diese Wurstsorte in Berlin erfunden wurde, das hat mich dann schon gewundert, da hatte ich die Bayern klar auf der Liste vorne. Ok so kann man sich täuschen. Ich esse die Bockwurst am liebsten von unserem Schlachter aus'm Dorf.

Sonntag, 19. Juni 2011

Spaghetti mit Artischockenherzen und Oliven

Ein Rezept mit Nudeln und leckeren Zutaten aus der mediteranen Küche. Die Sauce ist recht schnell zubereitet und kann neben den kochenden Nudeln parallel zubereitet werden, so daß hier ein Gericht zubereitet wird was relativ wenig Aufwand benötigt.


Zutaten:
500g Spaghetti
400g Artischockenherzen
100g schwarze Oliven
3 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen
2 EL frische Schnittlauchröllchen
200g Frischkäse oder Ricottakäse

Zubereitung:
Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den fein geschnittenen Knoblauch erhitzen. Dann die klein geschnittenen Artischockenherzen und die Oliven dazu geben und leicht anbräunen lassen. Die Schnittlauchröllchen und den Frischkäse unterrühren und warten bis der Frischkäse zerläuft. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Pasta vermengen.

Samstag, 18. Juni 2011

Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer aus frischen neuen Frühjahrskartoffeln sind ein kulinarischer Höhepunkt im Juni. Kartoffelpuffer heissen sie bei uns, in anderen Regionen werden sie auch als Erdäpfelpuffer, Reibekuchen, Reiberdatschi, Reibeplätzchen oder Kartoffelpfannkuchen bezeichnet. Wir essen Kartoffelpuffer mit Apfelmus, wenn man zu viele gebacken hat, werden sie abends auf Brot kalt mit Tomatenketchup gegessen. Die Beilagen zu Kartoffelpuffer sind auch einer regionalen Schwankung unterlegen, so werden sie auch mit Zucker, Rübenkraut oder Sauerkraut gegessen.
Zur Zubereitung: wir machen Kartoffelpuffer mit Zwiebeln, unter die Masse wird ein Ei und Paniermehl gerührt. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Die entstehende Flüssigkeit muss irgendwie abgegossen werden, das spritzt sonst in der Pfanne wie verrückt. Die Puffer werden dann in Sonnenblumenöl oder Rapsöl ausgebacken und landen dann von der Pfanne direkt auf den Teller.

Freitag, 17. Juni 2011

Das Feuer von James Krüss

Und wieder was aus dem Grundschulunterricht der 3.Klasse. Interessant ist, dass James Krüss der Autor von "Timm Thaler oder das verkaufte Lachen 1962" ist. Sicherlich nicht so bekannt..

Das Feuer

Hörst du, wie die Flammen flüstern,
Knicken, knacken, krachen, knistern,
Wie das Feuer rauscht und saust,
Brodelt, brutzelt, brennt und braust?
Siehst du, wie die Flammen lecken,
Züngeln und die Zunge blecken,
Wie das Feuer tanzt und zuckt,
Trockne Hölzer schlingt und schluckt?
Riechst du, wie die Flammen rauchen,
Brenzlig, brutzlig, brandig schmauchen,
Wie das Feuer, rot und schwarz,
Duftet, schmeckt nach Pech und Harz?
Fühlst du, wie die Flammen schwärmen,
Glut aushauchen, wohlig wärmen,
Wie das Feuer, flackrig-wild,
Dich in warme Wellen hüllt?
Hörst Du, wie es leiser knackt?
Siehst du, wie es matter flackt?
Riechst du, wie der Rauch verzieht?
Fühlst du, wie die Wärme flieht?
Kleiner wird der Feuerbraus:
Ein letztes Knistern,
Ein feines Flüstern,
Ein schwaches Züngeln,
Ein dünnes Ringeln –
Aus.


James Krüss (* 31. Mai 1926; † 2. August 1997)

Dienstag, 14. Juni 2011

Der Funke von Joachim Ringelnatz

Aus dem Unterricht der 3. Klasse der Grundschule Völkersen., im Rahmen der Brandschutzerziehung in Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr. Wurde dann noch folgendes gelernt:

Der Funke
Es war einmal ein kleiner Funke!
Das war ein grosser Erzhalunke.
Er sprang vom Herd und wie zum Spass
Gerade in ein Pulverfass.
Das Pulverfass, das knallte sehr;
Da kam sofort die Feuerwehr
Und spritzte dann mit Müh und Not
Das Feuer und das Fünkchen tot.

Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 - † 17. November 1934)

Samstag, 11. Juni 2011

Rock am Ring 2011 - Der Sonntag

Am Sonntag stand wieder eine größere Anzahl von interessanten Bands auf dem Programm.

Die erste Band, die mich interessierte war Avenged Sevenfold. Die Band wurde 1999 in Kalifornien gegründet und spielt klassischen Heavy Metal oder auch Metalcore genannt. Der Sänger ist klasse, die Bandbreite reicht hier von extremen Schreien und balladesken Passagen. Die Band hatte die Meute im Griff und es war eine klasse Stimmung. Erwähnungswert war auch der Moshpit-Contest am Ende des Auftritts.

Danach kamen die Dänen Volbeat, ich habe schon den Auftritt von 2010 gesehen, den ich übrigens grandios fande, also war die Band 2011 wieder im Pflichtprogramm aufgenommen. Ich wurde nicht enttäuscht, außer das nicht das ganze Konzert gesendet wurde. Es war wieder der Hammer, die Menge vor der Centerstage tobte, soweit das Auge reichte und das sind da ein paar hundert Meter. Geiler Auftritt und immer wieder sehenswert und vorallem hörenswert.

Der Headliner auf der Centerstage waren System Of A Down. Ok, ich oute mich: Die kannte ich bis dahin nicht! Diese Band ist komplett an mir vorbei gegangen. Aber ich war neugierig und wurde völlig umgehauen, denn diesen Stil habe ich bisher noch nicht gehöhrt. Es ist keine Musik, die man mal aber nebenbei hören kann. Es ist so abgefahren, so schräg, so fett und so freaky, irgendwie der Hammer. Da ich es nicht beschreiben kann, hier das Zitat aus Wikipedia:
Die Bandbreite der Musik von System of a Down reicht von Nu Metal, Heavy Metal, Thrash Metal, Grunge, Progressive Metal, Psychedelic Rock über Punkrock und Hardcore Punk bis hin zu armenischer Folklore. Aufgrund dieser Vielseitigkeit wird der Stil oftmals schlicht als Alternative Metal bezeichnet. Ein weiteres Merkmal der Band, deren Mitglieder armenischer Abstammung sind, ist die politische Aussage ihrer mehrdeutigen Liedtexte: So kritisieren System of a Down des Öfteren die zeitgenössische US-amerikanische Politik und die Massenmedien. Zudem machen sie in einigen Liedern auf den Völkermord an den Armeniern aufmerksam.
Live war es derart brutal genial, musikalisch so perfekt umgesetzt. Zu meiner schlimmen Unkenntnis kam auch noch, das zehntausende die Texte mitsingen konnten, bei der dritten Note die Songs erkannt haben und ich gerade erst den Bandnamen gelernt hatte. Aber ich sage immer "man lernt nicht aus" und nun kenne ich eine neue spacige und abgefahren geniale Band.

Alter Brigde war die erste Band auf der Alternative Stage deren Auftritt gesendet wurde. Vor der Bühne war noch relativ wenig los. Der Bekanntheitsgrad der Band ist auch nicht allzu hoch. Der Auftritt war auch eher standard und vielleicht sogar ein bisschen langweilig. Ich mag zwar die Band, aber das hat mich nicht so wirklich von den Socken gehauen. Es eine mäßige Präsentation.

Der Headliner der Alternative Stage waren die Mittelalter-Band In Extremo. Es war ein guter Auftritt, der mit vielen Pyro-Effekten gespickt war und damit auch klasse anzusehen war. Die Band spielt nicht nur eine vielzahl von unterschiedlichen Instrumenten, die zum Teil auch selbst hergestellt werden, sondern der Sänger beherrscht auch mehrere Sprachen. Fazinierend ist aber wirklich die vielen unterschiedlichen mittelalterlichen Instrumente, die hier zum Einsatz kommen.

Ich freue mich schon auf die hoffentlich stattfindende Übertragung im nächsten Jahr. Rock am Ring 2012 wird vom 1.Juni bis zum 3. Juni stattfinden und ein Headliner werden die Toten Hosen sein. Es kann also nur gut werden!

Freitag, 10. Juni 2011

Rinderrouladen mit Feta

Hier mal ein Rezept für Rouladen mit einer mediteranen Zubereitung, ist mal was anderes als die klassische Rinderroulade mit Rotkohl und Klößen.


Zutaten
Je 1 gelbe und rote Paprika
2 Zwiebeln.
100 g Feta
.je 2 Zweige Thymian und Basilikum.
4 Rinderoulade
Salz, Pfeffer
3 EL Öl
2 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
200ml Rotwein
200ml Brühe
200g passierte Tomaten

Zubereitung
Paprika, Zwiebeln und den Schafskäse in fingerdicke Stifte schneiden, die Kräuter fein hacken. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen, Paprika, Feta und die Kräuter auf die Rouladen geben und zusammenrollen. Die gerollten Rouladen im Öl scharf anbraten und aus dem Bräter nehmen.
Die restlichen Zwiebeln im Bratensud glasig dünsten. Tomatenmark zufügen und kurz rösten, dann alles mit etwas Mehl bestäuben. Den Wein und die Brühe hinzufügen, die Tomaten und die Rouladen in den Bräter geben und alles zugedeckt ca. 2,5 Stunden bei 180 Grad garen. Wir haben anstelle der Paprika auch schon in Öl eingelegte Tomaten verwendet, die nächste Variation werden Peperonis anstelle der Paprika sein. Lecker dazu sind Bandnudeln oder einfach Baquette mit einem frischen Salat. Einfach ausprobieren, ist lecker...

Eine weitere Variation ist die Verwendung von Oliven, Peperoni und natürlich dem Schafskäse. Peperoni und Oliven sehr klein hacken und dann mit dem Schafskäse zu einer Creme vermengen und die Rouladenstücke damit bestreichen. 

Dienstag, 7. Juni 2011

Sciaenochromis fryeri

Dieser Buntbarsch wurde lange Zeit unter dem Namen Sciaenochromis ahli gehandelt, hierbei handelt es sich aber um eine andere Art. Der echte "Ahli" ist ein recht blasser und unscheinbarer Geselle, der sehr selten im Handel auftaucht.
Sciaenochromis fryeri ist ein Fischräuber. Die Männchen sind strahlend blau. Die Männchen der südlichen Populationen entwickeln ihre weißliche Blesse auf dem Nacken in einem früheren Stadium als die nördlichen Populationen. Bei nördlichen Populationen wird mehr gelbes Pigment und bei südlichen mehr rotes Pigment gezeigt, vor allem in der Afterflosse.
Leider existieren von dieser bereits von Natur aus schönen Art, viele Zuchtformen. Die Zuchtformen kommen meiner Meinung nach nicht mit der Naturform mit. Aber sie werden gekauft und wo Käufer sind, gibt es Züchter und Händler die Geld verdienen wollen. Ich finde das muss nicht sein! Seht selbst, ist doch nur geil oder?

Montag, 6. Juni 2011

Rock am Ring 2011 - Der Samstag

Hier nun der Bericht vom zweiten Tag der Fernsehübertragung von diesjährigen Rock am Ring Festival.

Die erste Band des Samstages waren die Söhne Mannheims. Ich war gespannt, wie sich die Band präsentiert. Das neue Album kenne ich zwar, aber eine Live Präsentation habe ich noch nie gesehen. Das kam für meinen Geschmack richtig gut rüber und war gut anzuschauen und zuhöhren. Meine Befürchtung, das Xavier Naidoo eine gewisse Starstellung innerhalb der Band hat und das sich daraus auch Auswirkungen auf eine Live-Show ergeben, wurde nicht bestätigt. Alle Gesangs-Mitglieder sind gleichberechtigt gewesen und machten den Auftritt zu einer gelungen Sache. Richtig Fett fande ich zwei Schlagzeuger, richtig cool!

Die zweite Band waren die britische Musiker der Band Coldplay. Das Fazit vorweg: Sie waren dem Headlinerstatus absolut würdig. Die Show war Klasse, ein Feuerwerk zu Beginn, Konfettieregen und Laserlicht machten die Sache rund. Die Musiker waren scheinbar mit Freude bei der Sache und hatten ihren Spaß, der sich von Beginn an auf das Ringpublikum übertragen hat. Ein toller Auftritt.

Dann kam die dritte Band, der Headliner der Alternative Stage KoЯn. Hier war jetzt musikalisch ein ganz anderer Kaliber am Start. Die 1993 in Kalifornien gegründete Band gilt als der Begründer die Nu-Metal Bewegung. Für mich sind es die Nu-Metaller schlechthin. Der Auftritt ging wie nicht anders zu erwarten mit vollen Einsatz los und riß das Puplikum sofort mit. Hier konnte man schön den Gegensatz zu Interpol vom Vorabend sehen. Als Tip, wer die Band zu hart findet, sollte sich mal den MTV-Unpluggt Auftritt angucken, hier kommt die Klasse der Musiker zur Geltung, die unpluggt nicht einfach ihre Songs runterspielen, sondern diese völlig neu interpretieren. Das aber nur nebenbei. Korn waren geil. Übrigens am 14. Juni im Pier 2 Bremen, das zur Zeit einzige Hallenkonzert in Deutschland!

Der Bericht vom Sonntag kommt zum nächsten Wochenende.

Sonntag, 5. Juni 2011

Rock am Ring 2011 - Der Freitag

Ein musikalische Ereignis, das im Fernsehen live gesendet wurde, war Rock am Ring. EINS PLUS sendet in 28 Stunden an drei Tagen von diesem Großereignis. Ich habe meine Festplattenreciever wieder gequält um alle interessanten Auftritte mit zuverfolgen und hier ist der erste Bericht von ersten Tag.

Der Freitag begann mit Madsen, eine Band die ich bis dahin nicht kannte. Den Namen habe ich wohl mal gehört, aber die Musik war mir unbekannt. Also was soll ich sagen, auf der Alterative Stage zu dieser Uhrzeit, das war ein Feuerwerk. Sie begeisterten die Menge, die sich bis dahin eingefunden hatte. Mich haben Sie auch begeistert. Das der Sänger an dem Tag seinen 30sten Geburtstag gefeiert hat, hat sicherlich einen gewissen Spaßfaktor hinzugefügt. Doch wer sind Madsen? Die Band kommt aus dem Wendland und Gründungsmitglieder sind die drei Madsen-Brüder. Die Band Madsen in dieser Form gibt es seit 2004 und haben seitdem vier Alben veröffentlicht.

Die zweite Band, die mir dann live angesehen habe, war Selig. Da war mit zumindestens auch das aktuelle Album bekannt. Selig kommen aus Hamburg und wurden erstmals 1992 gegründet und 2008 wurde ein Comeback gestartet, nachdem man sich 1999 getrennt hatte. In diesen zwei Schaffensperioden wurden fünf Studioalben veröffentlicht. Der Auftritt war nicht so rockig wie der von Madsen, konnte aber trotzdem gefallen und war grundsolide. Die Musik von Selig, ist aber auch nicht so mitgröll und mitmachlasitg (ein neues Wort) wie von Madsen.

Die dritte Band auf der Alternative Stage waren Interpol, die New Yorker sollten wohl den Headliner des Abends auf der "kleinen" Bühne darstellen. Die 1998 gegründete Band kann zwar auf ihren Studioplatten mit ihrem Sound überzeugen, aber die Massen auf einem Festival können sie nicht wirklich begeistern, da sind sie meiner Meinung nach mit einer schlechten Note davon gekommen. Das liegt sicherlich nicht an den musikalischen Qualitäten, sondern vielmehr an der Musikrichtung und eben die Art und Weise, wie man sich präsentiert. Das hat meiner Meinung nach nicht wirklich an diesem Abend funktioniert.

Auf der Centerstage war die erste Band die ich mir im Fernsehen angeschaut habe The Gaslight Anthem. Der Name sagte mir gar nichts, aber was soll's dachte ich, die schau ich mir mal an. Die waren nicht schlecht. Sie spielten zur gleichen Zeit wie Madsen, ihr Punk-Rock Sound, mal schnell, dann wieder ruhig, das gefiel mir. Der Sänger kennt sicherlich alle Bruce Springsteen Alben und Videos. Diese Beeinflussung war von der ersten Minute zu erkennen, viele Gesten und Mimiken erinnerten an den Boss. Das Auftritt war gut, die Musik gefiel mir.

Dann wurde Social Distortion gesendet, eine Country und Rockabilly beeinflusste Band, die zu meiner Überraschung schon 1983 ihr erstes Studioalbum veröffentlicht haben. Im Anschluss an The Gaslight Anthem passt diese Musik gut zusammen. Der Auftritt wurde vom Publikum gut angenommen, aber ich glaube der Funke ist nicht im großen Stil übergesprungen. Bei mir allerdings auch nicht, was aber darin liegt, das diese Musik überhaupt nicht meine Musikrichtung ist. Was soll's die Band hat trotzdem einen guten Auftritt hingelegt.

Mando Diao aus Schweden spielten als vorletzte Band auf der Centerstage und wurden ebenfalls live gesendet. Man das rockte! Das war wirklich gut und hat einen irren Spaß gemacht denen zuzuschauen. Das Auftritt natürlich schon in die Nacht hinein und daher auch schon mit einer passenden Lichtshow versehen, war dann auch schon optisch ein wirklicher Genuß. Mit Ihrem letzten Song "Dance with somebody", das dann minutenlang zelebriert wurde, ging die Band mit einer wirklichen Mitgröll-Nummer von der Bühne und hat die Menge wirklich eingeheizt. Klasse!

Samstag, 4. Juni 2011

Rotweinkuchen

Diesmal eine Variante, die ich nicht auf dem Blech gemacht habe, sondern in einer Kastenform:

Zutaten:
250g Mehl
250g Zucker
4 Eier
250g weiche Butter
1 TL Zimt
1 TL Kakaopulver
125ml Rotwein
150g Schokostreusel
1 Pck. Backpulver

Zubereitung:
Alles gründlich vermischen, in eine Gugelhupf- oder Kastenform geben und ca. 1 Stunde bei 180 Grad Umlufthitze backen.

Freitag, 3. Juni 2011

Holtebüttel Rockt 2011

Ich war dabei, Ihr nicht? Dann habt Ihr definitiv etwas verpasst. Ich zwar auch, weil ich nicht alle Bands sehen konnte.Aber die Bands, die ich gesehen habe waren mehr als gut. Es hat Freude gemacht der Musik zuzuhören und den Band zuzusehen. Nochmals Dank an das Organisationsteam, das war verdammt viel Arbeit und die ist gelungen gewesen.
Die Veranstaltung war gut organisiert, das Wetter spielte mit und die Leute hatten ihren Spass.
Ich hatte mir Kickstart, Arrant und Sorrowfield am Mittwochabend und Arkadia und Liquid Lightning am Donnerstagabend angesehen.
Vom Mittwochabend waren Sorrowfield meine Favoriten und vom Donnerstag Liquid Lightning mit ihrer Mischung aus Gitarren- und Synthi-Sound. Obergeil war allerdings auch die Coverversion von Falco die Arkadia gespielt hat.
Hier noch ein Paar Links zu den Bands:

Sorrowfield auf Facebook
Homepage von Sorrowfield mit Bericht
Arrant auf MySpace
Kickstart auf Facebook
Arkadia auf Facebook
Liquid Lightning auf Facebook

Ich hoffe nächstes Jahr können wir uns wieder so etwas gutes antun.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Fernsehtipp: Rock am Ring 2011

Auch in diesem Jahr wird es eine Live-Übertragung von "Rock am Ring" geben. U.a. auf Eins Plus ein 28 Stunden Spezial verteilt auf 3 Tage. Wenn das so gut wird wie im letzten Jahr (Siehe hier), dann sind meine Gez-Gebühren wieder gut angelegt worden. Ich werde gucken, gucken und gucken und dann wieder berichten. Hier noch ein Link zum Spielplans des Festivals.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Spruch des Tages 1. Juni 2011

Leben ist das, was passiert,
während Du fleißig dabei bist,
andere Pläne zu schmieden.
John Lennon
brit. Sänger, Gitarrist u. Texter, 'The Beatles'