Freitag, 30. April 2010

Mailänder Tomatenfächer

Hier noch ein langjährig verwendetes Rezept aus mir nicht mehr bekannter Quelle. Dieses Rezept hat schon bei Kutterkapitänen gefallen gefunden und wird bei uns gerne für gekauftes und aus selbstgefangenen Fisch hergestelltem Fischfilet verwendet. Geeignet ist hier Seelachs-, Rotbarsch- oder Kabeljaufilet. Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln oder Stampfkartoffeln.


Zutaten :
1 kg Fischfilet
2 Zwiebeln
200g durchwachsener Speck
500g Tomaten
250g geriebenen Käse
250ml Sahne
Senf
Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Fischfilet in 3cm breite Stücke schneiden und mit Senf bestreichen. Die Tomaten in Scheiben schneiden. Fisch und Tomaten abwechseln schräg hintereinander in eine Auflaufform setzen.
Den Speck in kleine Würfel und die Zwiebel in Streifen schneiden . Den Speck mit den Zwiebeln in Butter kurz anbraten bis die Zwiebeln glasig werden. Dann den Speck und die Zwiebeln über die Fisch und Tomatenschicht geben. Sahne drüber verteilen und mit geriebenen Käse bestreuen. Alles bei 200 °C  ca.  30 - 40 min in Backofen überbacken

Ein leckerer Fischauflauf!!



Sonntag, 25. April 2010

Prunus serrulata `Amanogawa`- Säulenförmige Zierkirsche

Seit diesem Wochenende blüht unsere Zierkirsche auch:

Freitag, 23. April 2010

Neolamprologus longior

Ein Klassiker unter den Tangajikaseecichliden ist Neolamprologus longior. Ich halte zurzeit 4 Tiere in meinen großem Becken, das Geschlechterverhältnis ist eigentlich nicht zu bestimmen, wobei ich mit vielen Fragezeichen davon ausgehe, das es sich um 1 Männchen und 3 Weibchen handelt. Die Tiere sind zwischen 7 und 9 cm groß. In allen Fachpublikationen und im Internet wird immer wieder davon berichtet, dass die Tiere paarbildend sind. Das kann ich nicht bestätigen, das größte Tier in meinem Becken beansprucht das ganze Aquarium als Revier und die drei Kleineren haben sich die drei Steinhaufen jeweils zum Revier gemacht und werden regelmäßig von dem Männchen besucht. Eine Eiablage wird immer mit einer erhöhten Grabeaktivität eingeleitet, bei der nicht unerhebliche Mengen Sand bewegt werden. Die Eiablage selber oder ein Gelege konnte ich nie beobachten, sie spielt sich im Verborgenen ab.
Ein besonderes Verhalten konnte ich beobachten, als ich den riesen Fehler begann in das Aquarium L. occelatus einzusetzen. Die neuen Schneckenbuntbarsche waren grenzwertig, was die Größe anging. Ich machte mir keine größen Gedanken, das meine N. longior eine Gefahr für die neuen Fische seien könnten. Immer wenn ich neue Fische in das Aquarium einbringe, wird der Stammbesatz vorher gefüttert, allein um den Rest der Bande entsprechend abzulenken. Also gesagt und getan, was passierte dann? Die Schneckenbuntbarsche erkundeten ihr neue Heim und die "Gelben" hatten ihre neuen Opfer leider zum fressen gerne. Aber so einfach war das nicht, die L. occelatus haben die Angwohnheit bei Gefahr sofort komplett im Sand zu verschwinden. Das geht blitzschnell und der kleine Fisch ist weg, wirklich weg. Was machen dann die Räuber, in diesem Fall N. longior, so lauern über dem Sand und warten bis sich etwas bewegt und schlagen dann blitzschnell zu und ziehen den kleinen Fisch aus dem Sand, meistens war die Attacke dann tödlich für den kleinen Buntbarsch, leider.
Zum Abschluss noch einen visuellen Eindruck :

Freitag, 16. April 2010

Zwiebeltarte

Und wiedereinmal ein nachgekochtes Rezept des Fernsehkochs Tim Mälzer und zwar Zwiebeltarte. Ich habe, weil ich es nicht wusste mal gegoogelt. Was ist Tarte, ist das nicht sowas wie Kuchen? Ja im Prinzip schon, hier der Auszug aus Wikipedia
Tarte bezeichnet in der französischen Küche einen Kuchen aus einer speziellen Art von Mürbeteig, der in der Regel völlig ohne Zugabe von Salz oder Zucker, also geschmacksneutral, hergestellt wird. Er kann sowohl herzhaft als auch süß belegt sein. Er wird in speziellen flachen runden Backformen mit geriffeltem Rand, manchmal auch in einer Springform gebacken. Es gibt verschiedene würzige Varianten mit Gemüse, teilweise auch Fleisch oder Fisch, die in der Regel mit einer Sahne-Ei-Masse übergossen werden. Die herzhaften Tartes können eine Hauptmahlzeit sein.
Häufige Varianten sind:
  • Tarte aux pommes, mit Äpfeln belegt
  • Tarte aux cerises, mit Kirschen
  • Tarte aux framboises, mit Himbeeren
  • Tarte Tatin oder Tarte du Chef, ein „kopfüber“ gebackener Apfelkuchen
In kleinen Tarte-Formen gebackene Küchlein nennt man Tartelettes.
Regional werden in Frankreich allerdings auch andere Arten von Kuchen oder Torten als Tarte bezeichnet, bis hin zur elsässischen Spezialität Tarte flambée (Flammkuchen) mit Speck und Zwiebeln. Eine andere spezielle Variante ist die Quiche
Ok, nach einem kurzen Bildungsprogramm wurde nachgekocht und das mit Erfolg, es schmeckt lecker, ist reichhaltig und einfach zu machen. Ein Blech reicht für 4 Personen mit einen geringen Sättigungsanspruch. Als Partyrezept nicht so gut geeignet, da der Blätterteig in dieser flächenförmigen Art doch sehr krümelt und schwierig zu bewältigen ist, da sind die Schweineohren von Freundin Inga besser geeignet (kommt auch noch mal als Rezept).
.

Freitag, 9. April 2010

Julidochromis transcriptus

Ein kleiner Cichlide aus dem Tanganjikasee, der sich auch für kleinere Aquarien eignet. Die Tiere benötigen Steinaufbauten mit vielen Spalten. Große Höhlen sind da eher nicht geeignet und drei vier Steine übereinander zu stapeln oder zu verkanten, bringt nichts. Eine richtige Geröllhalde muss es sein und die wenn, es möglich ist, bis zur Oberfläche. Als kleinste Beckengröße kann ein 160 Liter Becken als minimal angesehen werden, nach oben keine Grenze.
Die Tiere betreiben eine sogenannte Etagenbrut, d.h. die heranwachsenden Geschwister beteiligen sich an der Brutpflege und an der Revierverteidigung. Die Aggressionen können bei der Revierverteidigung und/oder bei aus der Rangordnung verbannte Tiere extrem sein und nicht selten zum Tod des unterlegenen Tieres führen.
Im Aquarium leben die Tiere relativ höhlenbezogen, soll heißen das Freiwasser wird nur zum Fressen aufgesucht. Ach ja Fressen, meine Tiere haben eine Vorliebe für Pinselalgen und Turmdeckelschnecken. Die Pinselalgen werden in Tropheus-Manier abgezupft und die Schnecken werden irgendwie aus dem Gehäuse gebissen und geschleudert, was manchmal mit einen Klacken an den Scheiben registriert werden kann.